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Kommunalwahl: Erste „Rot-Grüne“-Koalition im Römer
Volker Hauff (SPD) zum Oberbürgermeister gewählt
Eine lebhafte Dezernatsszene. Daniel Cohn-Bendit beugt sich vor und unterhält sich mit zwei sitzenden Frauen, die lächeln und aufmerksam sind.

Neues Dezernat

Daniel Cohn-Bendit führt das neue Dezernat für multikulturelle Angelegenheiten ehrenamtlich von 1989 bis 1997. 

Auf der linken Seite ein mit Schreibmaschine geschriebenes Dokument vom 14. Juli 1999 aus Frankfurt am Main zur Einrichtung eines Amtes für multikulturelle Angelegenheiten. Mit offiziellen Stempeln und Unterschriften.

Rechts ein mit Schreibmaschine geschriebenes Dokument mit dem Titel „Magistrats-Beschluss“ aus Frankfurt vom 14.07.1989, in dem es um Maßnahmen der Stadtverwaltung geht.

Gründung des AmkA

OB-Verfügung vom 10.07.1989 und Magistrats-Beschluss vom 14.07.1989: Das AmkA wird gegründet.

Rosi Wolf-Almanasreh mit kurzem Haar und Brille, sie trägt Ohrringe und eine glänzende Lederjacke. Sie blickt nach oben zur linken Seite.

Rosi Wolf-Almanasreh, Amtsleiterin von 1989 bis 2001.

Zeitungsseite aus der „Frankfurter Rundschau“ vom 31. Oktober 1989. Abbildung eines überfüllten Hörsaals mit einer Schlagzeile, die Probleme der Isolation behandelt.

Öffentliche Anhörung zur Lage der Migrant:innen

Am 30.10.1989 erfolgt die erste öffentliche Anhörung zur Lage der Migrant:innen in Frankfurt am Main im Plenarsaal. Es kommen 300 Teilnehmende aus über 100 Migrantenvereinen. Der enge Kontakt zu Vereinen, Initiativen und Religionsgemeinschaften bleibt für das AmkA bestimmend.

Frankfurt hat 635.000 Einwohner:innen
09.11.1989: Fall der Berliner Mauer
Ein Dokument mit dem Titel „Frankfurter Erklärung zu Rassismus und Antisemitismus“, herausgegeben am 21. März 1990. Es enthält eine ausführliche Erklärung gegen Rassismus und Antisemitismus, in der das Engagement der Stadt für kulturelle Vielfalt und friedliches Zusammenleben betont wird. Am unteren Rand befindet sich das Wappen der Stadt Frankfurt.
© Frankfurter Rundschau 31. 10.1989

„Frankfurter Erklärung zu Rassismus und Antisemtismus“

Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main verfasst anlässlich des Tages gegen Rassismus der Vereinten Nationen am 21. März eine „Frankfurter Erklärung zu Rassismus und Antisemitismus“.

Udo Lindenberg mit seiner Band, die energisch auf der Festhalle Bühne auftritt. Dramatische Hintergrundbeleuchtung und Nebel. Udo Lindenberg steht in der Mitte und trägt einen Hut.

Konzert gegen Rassismus

Das AmkA organisiert das Konzert „Frankfurt gegen Rassismus“ in der Festhalle. Vor 12.000 Besuchenden treten unter anderem Miriam Makeba und Udo Lindenberg auf.

Zeitungsseite aus der Frankfurter Rundschau vom 18. Juni 1990 mit dem Obertitel  "Der Tag der deutschen Vielfalt an der Konstabler vereint Deutsche und Ausländer". Der Titel des Artikels ist  „Ein Fest gegen die Angst" mit dem Zitat "im Geist des 17. Juni“. Der Artikel ist begleitet von einem Foto einer großen Menschenmenge die sich im Freien versammelt hat.

Tag der deutschen Vielfalt

Das AmkA organisiert am 17. Juni, dem damaligen Tag der deutschen Einheit, einen „Tag der deutschen Vielfalt“ auf der Frankfurter Konstablerwache.

03.10.1990: Wiedervereinigung
Ein AmkA-Sprecher wendet sich an ein gemischtes Publikum, das in einem Konferenzraum sitzt. Eine Präsentation mit dem Titel „Was ist ein Verein?“ wird auf eine Leinwand projiziert. Die Stimmung ist informativ und engagiert.

Beratungsstelle für Migrantenvereine

Das AmkA richtet eine Beratungsstelle für Migrantenvereine ein. Dazu gehört die finanzielle Förderung von Vereinen sowie Beratung zu Vereinsrecht und Veranstaltungsmanagement.

Eine blaue Erde ist vor einem dunklen Sternenhintergrund zentriert. Der weiße Text „Ausländer Raus?“ überlagert die Weltkugel. Unten steht ein Untertitel: "In 178 Ländern der Welt sind wir Deutschen selbst Ausländer. Tun wir also nicht so, als ob wir allein auf der Welt wären. Ausländerhass - nicht mit uns!"

Plakatkampagne gegen Ausländerhass

Die Plakatkampagne „Ausländerhass – nicht mit uns!“ reagiert auf die Angriffe auf Asylbewerberheime in Hoyerswerda. Initiiert durch den hr, wird sie auch vom AmkA unterstützt und in der Folge bundesweit verbreitet.

Grüner Umschlag mit dem Titel „Frankfurter Erklärung“ mit dem Text "Für eine neue kommunale Politik der multikulturelen Integration in Europa". Oben das Emblem des Europarats.

Frankfurter Erklärung Europa 2000

Verabschiedung der „Frankfurter Erklärung Europa 2000 – für eine neue kommunale Politik der multikulturellen Integration in Europa“ mit Vertretenden aus 100 Städten aus 20 Ländern. In diese Erklärung wird aufgenommen, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Sie fordert unter anderem das Wahlrecht für Nicht-deutsche Staatsangehörige und eine europäische Staatsbürgerschaft.

Rassistische Gewalt in Hoyerswerda gegen Wohnheime von Asylsuchenden und Vertragsarbeitenden
Andreas von Schoeler (SPD) zum Oberbürgermeister gewählt
Jugoslawienkriege. Viele Menschen fliehen zu Bekannten und Verwandten nach Frankfurt.
Gelber Einband mit schwarzer Schrift. Titel in fetter schwarzer Schrift: „Frankfurt'un kültürel çeşitliliği için bir rehber.“ Es ist vom Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main.
© test

Multikultureller Ratgeber für Frankfurt

Der Multikulturelle Ratgeber für Frankfurt erscheint mehrsprachig und wird infolge mehrfach aktualisiert. Er gibt einen einfach erfassbaren Überblick über wichtige Lebensbereiche und Adressen in der Stadt. Inzwischen werden die Informationen auf vielfalt-bewegt-frankfurt.de und in der AmkA.Info vorgehalten.

Bucheinband mit kräftigem roten Hintergrund. Der Buchtitel lautet „Heimat Babylon“ von Daniel Cohn-Bendit und Thomas Schmid. Unten ist eine stilisierte Pyramide abgebildet.

Das Buch zum AmkA

„Deutschland ist ein Einwanderungsland, und auch dadurch multikulturell. Wir feiern das nicht, wir stellen es nur fest. Wo es multikulturell zugeht, geht es auch unübersichtlich zu. Multikulturelle Gesellschaft: Das ist, so gesehen, nur ein anderes Wort für die Vielfalt und Uneinheitlichkeit aller modernen Gesellschaften, die offene Gesellschaften sein wollen. Diese Tendenz ist nicht umkehrbar. Und sie hat zwei Seiten: eine vorteilhafte und eine, die Angst macht. Von beiden muß gesprochen werden.“ (Seite 11)

Fünfzehn AmkA-Mitarbeiter*innen, die in einem Innenraum sitzend und lächelnd für die Kamera posieren.

Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV)

Das AmkA hat 15 Mitarbeitende. Von Januar bis August 1992 übernimmt es außerdem die kommissarische Leitung der Geschäftsstelle der neu eingerichteten Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV). Die Geschäftsstelle der KAV bleibt bis heute dem AmkA organisatorisch verbunden.

Ein Mann und eine Frau stehen eng beieinander. Die Frau trägt eine Jacke mit einer Kreuzkette, und der Mann in einem gestreiften Hemd lächelt sanft. Sie erscheinen vor einem Gebäude.

Studie zu Aussiedlerfamilien

Auch eine Form von Einwanderung: Das AmkA publiziert eine Studie zu Aussiedlerfamilien in Deutschland: „Ferne Deutsche“

Eine Seite aus einem Amtsblatt vom 21. Juli 1992 aus Frankfurt am Main. Es enthält einen Artikel mit der Überschrift „Das Frankfurter Amt für multikulturelle Angelegenheiten erregt internationales Interesse“.  Ein Logo von der Stadt Frankfurt am Main am oberen Rand.

Das „Frankfurter Modell“

Ein eigenes Amt für multikulturelle Angelegenheiten: Das sogenannte „Frankfurter Modell“ findet überregional Beach­tung. Internationale Anfragen, Besuche und Forschungsprojekte begleiten das AmkA bis heute.

Schwarz-weißes Flyer mit dem Titel „Stop the Violence“ (Stoppt die Gewalt), auf dem eine Hand mit einem Herz abgebildet ist, das für eine „Rock, Rap und Hip-Hop“-Veranstaltung am 21. Juni 1992 mit verschiedenen Künstlern wirbt.

„Stop the violence“

Das Projekt „Stop the violence“ führt das AmkA gemeinsam mit dem Türkischen Volkshaus, der US-Militärgemeinde und dem Jugendamt durch.

Oranger Umschlag eines Berichts mit dem Titel „Multikulturelle Jugendarbeit in Frankfurt am Main“ von Dr. Bernd Stickelmann und Dr. Gerd Stüwe, Juli 1992.

Studien zu Jugendarbeit und älteren Migrant:innen

Das AmkA gibt Studien sowohl zu multikultureller Jugendarbeit als auch zu älteren Migrant:innen heraus. In der Folge gründet sich unter anderem der Frankfurter Arbeitskreis „Ältere Migrant:innen/HIWA“.

Brandanschläge in Mölln auf zwei von türkischen Familien bewohnte Häuser. An der Trauerfeier nehmen 20.000 Menschen teil.
1992 Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen gegen vietnamesische Vertragsarbeitende
Das Buchcover mit dem Titel „Und mache es denen hiernächst Ankommenden nicht so schwer...“ von Ernst Karpf zeigt eine historische Stadtlandschaft mit mittelalterlichen Türmen, einem Fluss und einem geschäftigen Hafen. Untertitel ist „Kleine Geschichte der Zuwanderung nach Frankfurt am Main"

Nach wie vor auch Skepsis

Weiterhin werden Anträge auf die Auflösung des AmkA gestellt. In den ersten Jahren erfährt das AmkA viel Skepsis und auch Widerspruch.

Sogenannter „Asylkompromiss“: Einführung der Drittstaatenregelung
Das Buchcover mit dem Titel „Und mache es denen hiernächst Ankommenden nicht so schwer...“ von Ernst Karpf zeigt eine historische Stadtlandschaft mit mittelalterlichen Türmen, einem Fluss und einem geschäftigen Hafen. Untertitel ist „Kleine Geschichte der Zuwanderung nach Frankfurt am Main"

Kalender „Feste der Völker“

Erste Ausgabe des Multikulturellen Kalenders „Feste der Völker“ erscheint. Die jährliche Publikation des AmkA entwickelt sich zum umfassendsten multikulturellen Kalender im deutschsprachigen Raum. Seit 2018 werden Frankfurter:innen eingeladen, ihre Ideen zur Gestaltung einzubringen.

Das Buchcover mit dem Titel „Und mache es denen hiernächst Ankommenden nicht so schwer...“ von Ernst Karpf zeigt eine historische Stadtlandschaft mit mittelalterlichen Türmen, einem Fluss und einem geschäftigen Hafen. Untertitel ist „Kleine Geschichte der Zuwanderung nach Frankfurt am Main"

Herausforderungen zugewanderter Kinder

Die AmkA-Studie „Junge Marokkaner zwischen Schule, Betrieb und Konstabler Wache“ thematisiert die Herausforderungen, mit denen Kinder von Zugewanderten umgehen müssen.

Einführung von Ausländerbeiräten in der Hessischen Gemeindeordnung
Das Buchcover mit dem Titel „Und mache es denen hiernächst Ankommenden nicht so schwer...“ von Ernst Karpf zeigt eine historische Stadtlandschaft mit mittelalterlichen Türmen, einem Fluss und einem geschäftigen Hafen. Untertitel ist „Kleine Geschichte der Zuwanderung nach Frankfurt am Main"

Studie zur Lebensrealität junger Marokkanerinnen

Zwei Jahre später widmet sich die Studie „Zwischen Tradition und Selbständigkeit – Junge marokkanische Frauen in Frankfurt am Main“ der Lebensrealität junger Marokkanerinnen.

Das Buchcover mit dem Titel „Und mache es denen hiernächst Ankommenden nicht so schwer...“ von Ernst Karpf zeigt eine historische Stadtlandschaft mit mittelalterlichen Türmen, einem Fluss und einem geschäftigen Hafen. Untertitel ist „Kleine Geschichte der Zuwanderung nach Frankfurt am Main"

Buch gegen den Zeitgeist

Ein Buch gegen den Zeitgeist, herausgegeben vom AmkA. Im Vorwort heißt es: „Der Titel […] fordert die Verantwortlichen der städtischen Politik zu einer liberalen, wohlwollenden Haltung gegenüber einwanderungswilligen Fremden auf.“ (S. 8)

Umschlag eines Handbuchs mit dem Titel „Wenn Schulen sich öffnen“ mit einem Foto von fünf verschiedenen, lächelnden Schülern in Winterkleidung. Untertitel ist "Ein Handbuch für die interkulturelle Praxis”. Als Herausgeber ist das Amt für multikulturelle Angelegenheiten / Dezernat für Schule und Bildung der Stadt Frankfurt am Main genannt.

Ein neuer Arbeitsbereich

Der Arbeitsbereich Interkulturelle Öffnung an Schulen kommt dazu.

Kommunalwahl: Zweite „Rot-Grüne“ Koalition
Mordanschlag in Solingen auf ein Zweifamilienhaus. In Frankfurt wird 1998 der Hülya-Platz nach einem Opfer des Anschlags benannt.
Kontakt Flyer mit dem Titel „Gleiches Recht für alle! Informationen zur Antidiskriminierungsrichtlinie der Stadt Frankfurt am Main". Es zeigt ein Foto einer bunt gemischten Gruppe von Menschen, die nach oben schauen. Auf der Unterseite befindet sich eine Kontakttelefonnummer.

Sofortmaßnahme nach Brandanschlägen

Einrichtung einer Antidiskriminierungsstelle im AmkA als Sofortmaßnahme nach den Brandanschlägen von Mölln, Solingen und Hattingen. Vertrauliche Ansprache, vorurteilsfreie Beratung und Hilfestellungen sind wichtige Arbeitsmittel des AmkA.

Vertrag von Maastricht. Die Unionsbürgerschaft gibt EU-Bürger:innen das kommunale Wahlrecht in Frankfurt.
Erste direkte Oberbürgermeisterwahl: Petra Roth (bis 2012, CDU)
Das Cover einer Publikation zeigt eine große Weltkugel, auf der Afrika abgebildet ist. Darunter ein Banner mit der Aufschrift „Afrika in Frankfurt“ und Schwarz-Weiß-Fotos von Menschen und Büchern, die die kulturelle Vielfalt und Verbundenheit vermitteln. Herausgegeben vom Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main.

Neue Infobroschüre

Aus der engen Zusammenarbeit mit den Communitys entsteht eine umfassende Publikation mit vielen Tipps und Adressen.

Einladung zu einer Konferenz über „Konfliktmanagement und Mediation“ in Frankfurt am Main, im Römer, am 4. Juni 1996, von 9 Uhr bis 16 Uhr.

Konflikte und Mediation

Das AmkA sondiert einen neuen Arbeitsbereich Konfliktvermittlung und Mediation.

Eine Person hält einen Vortrag vor einem aufmerksamen Publikum, das in Reihen in einem schwach beleuchteten Raum sitzt. Ein Projektor zeigt den Inhalt auf einer Leinwand an.

Ausbildungsorientierte Elternarbeit

Beginn des Projekts Ausbildungsorientierte Elternarbeit (AOE). Bis heute initiiert das AmkA Beratungen und Netzwerke in interkultureller Elternarbeit an Frankfurter Schulen und Kindertagesstätten.

Vier junge Mädchen umarmen sich fröhlich und lächeln auf einem gepflasterten Weg. Die Stimmung ist fröhlich und spielerisch.

Kita- und Schulprojekt Schaworalle

Einrichtung des Kita- und Schulprojekts Schaworalle für minderjährige Roma zwischen 2 und 16 Jahren als Förderprojekt des AmkA. Das Angebot soll ihnen den Zugang zu Bildung erleichtern. Die Schaworalle wird bis heute durch das AmkA institutionell gefördert.

Jutta Ebeling lächelt in die Kamera, mit kurzen Haaren, trägt eine Perlenkette. Sie sitzt mit verschränkten Armen vor einem mit Büchern gefüllten Regal.

Erstmals hauptamtlich

Jutta Ebeling (Die Grünen), Dezernentin für Schule, Bildung und multikulturelle Angelegenheiten von 1997 bis 2000. Erstmals übernimmt ein hauptamtliches Magistratsmitglied die politische Verantwortung für das AmkA.

Kommunalwahl: „Kommunalpolitische Plattform“ zwischen CDU und SPD (bis 1998)
Eine Gruppe von Kindern mit HIPPY-Zertifikaten, die Lehrerin hinter ihnen

Elternprogramm HIPPY

Pilotphase des Programms HIPPY. Eltern werden als Bildungspartner:innen in wöchentlichen Besuchen darin unterstützt, ihre Kinder auf die Einschulung vorzubereiten.

Dubliner Übereinkommen im Asylverfahren 
Beitritt der Stadt Frankfurt zum Netzwerk „Städte der Zuflucht“
Eine Gruppe von Frauen nimmt an dem Kurs „Mama lernt Deutsch“ teil und sitzt in einem Klassenzimmer um einen U-förmigen Tisch herum, um zu diskutieren. Der Raum ist mit Bildungspostern und einer Pinnwand ausgestattet.

„Mama lernt Deutsch“

Start von „Mama lernt Deutsch“: Bis heute erhalten Frauen mit Kindern in den Kursen einen Einstieg in die deutsche Sprache, während ihre Kinder betreut werden.

Ein Flyer mit dem Titel: "Ausländer im Polizeidienst? Na klar!". Das Flyer ruft zur Anmeldung von Ausländern bei der hessischen Polizei auf und gibt Kontaktinformationen. Es zeigt ein Foto einer Gruppe von Polizisten, die ihren Dienstausweis in der Hand halten und lächeln.

Zusammenarbeit mit der Polizei

EU-Projekt „Polizei in einer multikulturellen Gesellschaft – NGOs and Police against Prejudice (NAPAP) von 1998-2000“. Danach wird es unter dem Titel „Polizei und Migranten im Dialog“ fortgesetzt. Unter anderem werden Trainingshandbücher gegen Rassismus und Vorurteile entwickelt.

Zwei Männer sitzen an einem Tisch, lächeln und führen ein freundliches Gespräch. Der eine trägt einen Anzug, der andere eine Polizeiuniform.
Umschlag einer Dokumentation mit dem Titel „Gesundheitliche Versorgung von Migrantinnen und Migranten“, datiert 1999, mit blau-weißem, abstraktem Hintergrund und Logos auf der oberen rechten Seite.

Koordinierungsstelle „Migration und Gesundheit“

Einrichtung einer Koordinierungsstelle „Migration und Gesundheit“ im Stadtgesundheitsamt. Zugleich entsteht eine Arbeitsgruppe „Migration und Gesundheit“ und ein Arbeitskreis unter gemeinsamer Federführung des AmkA und des Amts für Gesundheit.

Vier Männer in traditionellen osteuropäischen Kostümen führen auf der Bühne einen Synchrontanz auf. Sie tragen bestickte Westen, weiße Hosen und hohe Wollmützen, und jeder von ihnen schwingt ein Bein im Gleichschritt hoch. Die Szene ist lebhaft und energiegeladen.

„Multikulturelle Bühne“ auf dem Museumsuferfest

Erstmals organisiert das AmkA die „Multikulturelle Bühne“ auf dem Museumsuferfest. Frankfurter Künstler:innen unterschiedlicher Herkunft treten auf. 2004 wird sie in „Frankfurter Bühne“ umbenannt.

Flyer mit einer Illustration eines wütenden Mannes, der mit einem Lautsprecher „RUHE“ schreit. In der Nähe steht eine Gruppe im Kreis und zeigt Mediation. Der Text hebt die Konfliktlösung in verschiedenen Gemeinschaften hervor. Die Stimmung ist kooperativ und friedlich. Auf der Unterseite befindet sich eine Kontaktinformation des Amtes für interkulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main.

Vermittelnd im Stadtteil

Das EU-Projekt „Stadtteilvermittlung“ wird zu einem Arbeitsbereich im AmkA.

Im hessischen Landtagswahlkampf kommt es zu einer Kampagne gegen die doppelte Staatsbürgerschaft in Deutschland.
Frankfurt hat 635.000 Einwohner_innen
Amsterdamer Vertrag: Vergemeinschaftung der Asyl-, Flüchtlings- und Migrationspolitik
Ein Cover der Publikation „Feste der Welt - Welt der Feste“ von Claudia Emmendörfer-Brößler im Amt für multikulturelle Angelegenheiten. Das Titelbild zeigt eine Gruppe von fünf jungen Mädchen in leuchtend gelben Trachten, die lächelnd einen Tanz mit roten Fächern aufführen. Im Hintergrund des Fotos befindet sich die Illustration eines traditionellen Gebäudes.

„Feste der Welt – Welt der Feste“

Die Publikation „Feste der Welt – Welt der Feste“ ergänzt den jährlichen Kalender als pädagogische Handreichung. (2. erweiterte Auflage von 2012)

Die kleine, bunt gemischte Gruppe von 15 AmkA-Mitarbeitern_innen steht in einem weißen Raum mit einem neutralen Plakathintergrund. Sie lächeln und schaffen eine warme, professionelle Atmosphäre.

Im zehnten Jahr

Die Mitarbeitenden des AmkA 1999. Immer noch ein kleines Team.

Ein gelb getöntes Plakat mit der Abbildung einer lächelnden Frau in einem gemütlichen Pullover mit Textüberlagerung „Endlich sitzt in meinem Leben der Stempel nicht mehr die Hauptrolle“ von Hissi, der 18 Jahre alt ist und seit einem Jahr Deutscher ist.

Einbürgerungskampagne „Wir Kinder werden Deutsche“

2000 startet die Einbürgerungskampagne „Wir Kinder werden Deutsche“ gemeinsam mit dem Standesamt.

Staatsangehörigkeits-rechtsreform und neues Einbürgerungsrecht
Dr. Albrecht Magen schaut direkt in die Kamera und trägt einen Anzug mit einer roten Krawatte.

Dezernat wird wieder ehrenamtlich und umbenannt

Dr. Albrecht Magen (CDU), Dezernent für Integration von 2000 bis †2006. Das Dezernat wird wieder ehrenamtlich und umbenannt.

Eine Publikation mit dem Titel „Mit Sprache“ vom Amt für multikulturelle Angelegenheiten und dem Staatlichen Schulamt sowie sechs Frakfurter Grundschulen. Das Cover zeigt ein Bild eines Graffiti aus bunten menschlichen Figuren auf einer Backsteinmauer mit lebendigen Plakaten über Mehrsprachigkeit.

Integration an Schulen

Das Projekt „mitSprache“ beschäftigt sich mit der sprachlichen und soziokulturellen Integration von zugewanderten Schüler_innen und deren Eltern an Frankfurter Schulen.

Greencard-Initiative der Bundesregierung
Eine Gruppe von fünf Personen steht lächelnd vor einem großen Wahlplakat in spanischer Sprache. Das Plakat ruft zur Stimmabgabe auf und zeigt das Porträt einer Frau.

Wahlaufruf in sechs Sprachen

Wahlaufruf zur Beteiligung an den Kommunalwahlen 2001 in sechs Sprachen in Zusammenarbeit des AmkA und des Europabüros der Stadt Frankfurt am Main.

„PISA-Schock“ nach der ersten PISA-Studie
Broschüre mit dem Titel „Kursinfo, Sprach- und Orientierungskurse“, mit Abbildung der Frankfurter Skyline. Text listet verschiedene Sprachen für Kurse auf. Formaler, informativer Ton. Datiert 2001.

Pilotprojekt mit Frankfurter Bildungsinstitutionen

Pilotprojekt Sprach- und Orientierungskurse (2000 - 2005) in Kooperation mit Frankfurter Bildungsinstitutionen. Sie sind Modell für die 2006 eingeführten bundesweiten Integrationskurse. Seit 2009 bietet das AmkA ein Portal zu den Integrationskursen in Frankfurt am Main im Internet an: Deutsch lernen | AMKA

Möglichkeit einer eingetragenen Lebenspartnerschaft für homosexuelle Paare
Das Cover von „Mit Koffern voller Träume... Ältere Migrantinnen und Migranten erzählen“ vom Amt für multikulturelle Angelegenheiten Frankfurt am Main zeigt ein Vintage-Foto einer Frau, die an einem belebten Bahnhof Gepäck trägt, mit überlagertem Text auf gelbem Hintergrund.

50 Jahre Anwerbeabkommen

Das AmkA erinnert an die Leistungen und Lebensrealitäten der sogenannten „Gastarbeiter:innen“. 2009 organisiert das AmkA einen Festakt in der Paulskirche anlässlich des 50. Jahrestags der Anwerbeabkommen. 

Kommunalwahl mit neuem Wahlrecht: „Römerbündnis“ von CDU, Grüne, SPD und FDP
Luftaufnahme eines kleinen Kiosks auf einer Verkehrsinsel in Frankfurt-Bornheim, umgeben von Autos, einem Radfahrer und Fußgängerüberwegen. Der Text lautet "Kap der guten Hoffnung. Bornheim".

Plakatkampagne mit dem hr

Frankfurt mit anderen Augen gesehen: Eine erfolgreiche Plakatkampagne mit dem hr.

Bericht der „Unabhängigen Kommission Zuwanderung“ (sog. Süssmuth-Kommission)
Helga Nagel mit Bob-Haarschnitt und Pony, trägt ein dunkles Oberteil.

Helga Nagel, Amtsleiterin von 2001 bis 2013.

Blauer und weißer Bucheinband mit dem Titel „Fremdsprachige psychosoziale Beratung in Frankfurt am Main“. Er weist abstrakte Textmuster entlang der linken oberen Seite auf.

Ratgeber zur psychosozialen Versorgung

Auf verschiedene Studien des AmkA zu interkulturellen Fragen psychosozialer Versorgung folgt 2002 erstmals ein Ratgeber.

Deckblatt eines Trainingshandbuchs mit dem Titel „Trainingshandbuch Implementierung interkultureller Kompetenz im Arbeitsalltag von Verwaltungen und Organisationen“ vom Migration und Arbeit Rhein-Main Regionale Entwicklungspartnerschaft.

Projekt zu Migration und Arbeit

EQUAL-Projekt „M.A.R.E. Migration und Arbeit Rhein-Main“. Das AmkA arbeitet im Teilprojekt „Interkulturelle Kompetenz“ mit 14 Institutionen im Raum Rhein-Main, Offenbach, Frankfurt und den Landkreisen Offenbach und Main-Taunus (2002–2005).

Informationsflyer mit dem Titel „Interkulturelle Hilfestellung in Rentenfragen“. Der Flyer zeigt ein Bild einer bunten Kreisform mit Puzzleteilen. Kontaktinformationen und das Logo der Stadt Frankfurt sind enthalten.

Interkulturelle Hilfestellung in Rentenfragen

Initiierung und Begleitung des Projekts „Interkulturelle Hilfestellung in Rentenfragen“. Dies führt 2008 zu Sondersprechstunden des Versicherungsamtes der Stadt Frankfurt am Main in verschiedenen Herkunftssprachen, die durch ehrenamtliche Rentenhelfer:innen angeboten werden.

Beginn Verhandlungen des sog. Zuwanderungsgesetzes
Eine Gruppe von sechs Personen bei der Preisverleihung. Die drei Preisträger haben Blumensträuße in der Hand.

Verleihung des Integrationspreises

Erstmalige Verleihung des Integrationspreises der Stadt Frankfurt am Main, der in der Folge jährlich vergeben wird.

Ein Türhänger aus dem Jahr 2008 mit einer Botschaft gegen Gewalt an Frauen. Es zeigt ein Graustufengesicht auf der rechten Seite mit dem Text: "Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2008". Kontakte und Ressourcen sind unten aufgeführt.

Arbeitskreis Frauen gegen häusliche Gewalt

Das AmkA wird Mitglied des Arbeitskreises Frauen des Präventionsrates gegen häusliche Gewalt. Es folgt eine Kampagne zum Gewaltschutzgesetz.

Urteil des Bundesverfassungsgerichts im sog. „Kopftuchstreit“
Buntes Veranstaltungsplakat für die „Parade der Kulturen“ in Frankfurt, 28. Juni 2003, mit abstrakter Kunst, Veranstaltungsdetails und einer fröhlichen Partyszene im Hintergrund.

Parade der Kulturen

Die erste „Parade der Kulturen“ (seit 2021: „Vielfalt am Main“) findet statt. Sie ist ein Projekt des Frankfurter Jugendrings. Das AmkA ist von Anfang an dabei.

Dokument mit der Überschrift „Stadt Frankfurt am Main“ und einem Siegel, in dem die Antidiskriminierungsrichtlinien der Stadt Frankfurt am Main dargelegt werden. Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 18.09.2003, § 6020

Städtische Antidiskriminierungsrichtlinie

Beschluss einer Antidiskriminierungsrichtlinie für Ämter und Betriebe der Stadtverwaltung Frankfurt und die Arbeit des AmkA.

Cover eines Buches mit dem Titel „Religionen der Welt, Gemeinden und Aktivitäten in der Stadt Frankfurt am Main“ mit religiösen Symbolen auf blauem Hintergrund.

Publikation "Religionen der Welt"

Aufbau der Koordinierungsarbeit im AmkA für kulturelle und religiöse Zentren. Die Publikation „Religionen der Welt“ wird ein Meilenstein: Sie stellt über 150 Zuwanderergemeinden vor. 2003 erfolgte eine erweiterte und aktualisierte Neuauflage.

St. Markus Koptisch orthodoxe Kirche Frankfurt in prächtigen Gewändern steht in einer Kirche, einen Kelch haltend, während einer Zeremonie. Die Gläubigen stehen um ihn herum, mit religiösen Ikonen im Hintergrund.

St. Markus Koptisch orthodoxe Kirche Frankfurt, 2003

Abbildung der Ausstellung "Von Fremden zu Freunden"

Ausstellung „Von Fremden zu Frankfurtern“

Eröffnung der Dauerausstellung „Von Fremden zu Frankfurtern“ im Historischen Museum der Stadt Frankfurt am Main mit Beteiligung des AmkA. Der „Treffpunkt der Kulturen“ mit Bühne und Platz für mindestens 90 Personen ermöglicht temporäre Ausstellungen, die in Zusammenarbeit mit Vereinen und Gruppen entwickelt werden.

EU-Erweiterung: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta, Republik Zypern
Einführung des „Migrationshintergrunds“ im Mikrozensus
Einweihung des Denkmals für die ermordeten Jüdinnen und Juden Europas in Berlin
Cover eines Schlussberichts mit dem Titel „Wohnen und die Integration von Migranten in Europa“, mit einem Foto einer modernen Wohnungsfassade. Von Wolfgang Bosswick, Doris Lüken-Klaßen, Friedrich Heckmann im Bamberg 2008. Übersetzung aus dem Englischen: Caterina Rohde

Europaweit vernetzt

Frankfurt am Main tritt dem „Europäischen Städtenetzwerk CLIP – Cities for Local Integration Policies“ bei. Daneben ist das AmkA noch in weiteren europäischen Netzwerken engagiert, z. B. in TIES (The Integration of The European Second Generation). In beiden Netzwerken entstehen Fachpublikationen zu Themen lokaler Integration.

Kommunalwahl: Erste „Schwarz-Grüne“ Koalition
Plakat für die „Interkulturellen Wochen“ in Frankfurt, vom 17. September bis 3. Oktober 2006. Zeigt Reihen von abstrakten Symbolen und Formen in Rot, Blau, Grün, Schwarz und Weiß.

Frankfurter Interkulturelle Woche

Seit 2006 beteiligen sich Vereine, Organisationen und kirchliche Einrichtungen wieder an der bundesweiten ökumenischen Initiative „Interkulturelle Wochen“ mit eigenem Frankfurter Programm.

Allgemeines Gleichbehandlungs-gesetz (AGG)
Zertifikat der Europäischen Konferenz für Menschenrechtsstädte mit blau-weißem Logo, das Frankfurt für die Förderung der Menschenrechte auszeichnet.

Menschenrechte in der Stadt

Die Stadt Frankfurt am Main unterzeichnet die „Europäische Charta für den Schutz der Menschenrechte in der Stadt“.

Erste Islam-Konferenz der Bundesregierung
Dreifachbroschüre für ein Sozialberatungsseminar für Migranten. Enthält Termine, Informationen über den Veranstalter und Bilder von zwei Personen.

Inforeihe für Engagierte

„Alltagsnahe Sozialberatung für Migrant:innen“: Das AmkA organisiert in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung und der Caritas eine Fortbildungsreihe für ehrenamtliche und hauptamtliche Multiplikator:innen. Seit 2019 läuft die Reihe unter dem Titel „Gut zu wissen! Inforeihe für Engagierte“.

Erster Integrationsgipfel im Berliner Kanzleramt
Ein Flyer, der den herkunftssprachlichen Unterricht für Kinder in Frankfurt beschreibt. Im linken Teil sind die Schulen aufgeführt, die diese Kurse anbieten. Im rechten Teil sind die von der Stadt geförderten Kulturvereine und die angebotenen Sprachen sowie die Kontaktinformationen aufgeführt. Die Farben sind orange und weiß, mit dem Logo der Stadt am unteren Rand.

Samstagsschulen

Muttersprachen sind kostenlose Bildung: Fast zwei Drittel der Frankfurter Kinder wachsen zweisprachig auf. Viele Vereine unterrichten sie in ihren Herkunftssprachen als sogenannte Samstagsschulen, die vom AmkA gefördert werden.

Logo der „Charta der Vielfalt“ mit dem darunter stehenden Text „Für Diversity in der Arbeitswelt“. Neun bunte Punkte sind in einem 3x3-Raster auf der rechten Seite angeordnet.

Charta der Vielfalt

Die Stadt Frankfurt am Main unterzeichnet die „Charta der Vielfalt“. Durch die Unterzeichnung verpflichten sich Unternehmen und Behörden ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen und Ausgrenzung ist.

„Hausener Moscheestreit“
Reform des Zuwanderungsgesetzes (Einschränkung des Ehegattennachzugs)
Jean-Claude Diallo schaut direkt in die Kamera und trägt einen Anzug mit einer roten Krawatte.

Dezernat erhält eigenes Sekretariat

Jean-Claude Diallo (Die Grünen), Dezernent für Integration von 2007 bis †2008. Das Dezernat wird weiterhin ehrenamtlich geführt, erhält aber erstmals ein eigenes Sekretariat.

Nationaler Integrationsplan
EU-Erweiterung: Rumänien und Bulgarien
Plakat mit einem Bild vom Kaya Yanar, Comedian aus Frankfurt. Er steht lächelnd vor einem Hintergrund aus großen, orangefarbenen Kreisen. Auf dem Plakat sind ein Zitat und eine Mikrofongrafik zu sehen. Zitat von Kaya Yanar: „Schule geschafft, als Animateur gejobbt, heute ausverkaufte Live-Auftritte". Auf der unteren Seite steht der Text „Und welches Ziel hast du“.

Motivationskampagne für Jugendliche

Jugendliche mit Migrationshintergrund stehen oft vor besonderen Hürden: Bei der Motivationskampagne gemeinsam mit dem Präventionsrat beteiligen sich unter anderem Kaya Yanar und Ioannis Amanatidis.

Bundesweite Einführung von Einbürgerungstests
Grünes Flyer mit einer Silhouette der Frankfurter Skyline im Hintergrund. Mehrsprachiger Text bietet anonyme Hilfe für Menschen mit unklarem Aufenthaltsstatus. Logos und Kontaktdaten des Frankfurter Amtes für multikulturelle Angelegenheiten befinden sich am unteren Rand.

Beratung für Menschen mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus

Viele Menschen leben inoffiziell in unserer Stadt. Das AmkA informiert in einem Trägernetzwerk über anonyme Hilfestellung und Beratung für Menschen mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus.

Gelb-orangefarbener Einband einer Studie mit weißer Schrift und einer Abbildung der Frankfurter Skyline, Titel: Frankfurter Integrationsstudie 2008. Autorin ist Judith Halisch unter der Leitung von Prof. Dr. Friedrich Heckmann.

Zusammenleben in der Großstadt

Das AmkA legt die bundesweit erste Langzeituntersuchung einer deutschen Großstadt vor. Untersucht werden auch das Zusammenleben und interpersonale Beziehungen.

Dr. Nargess Eskandari-Grünberg blickt direkt in die Kamera, trägt einen schwarzen Blazer und ein weißes Oberteil und sitzt mit gefalteten Händen an einem Schreibtisch. Ihr Blick ist selbstbewusst und vermittelt Professionalität.

Erweiterung des ehrenamtlichen Dezernat

Dr. Nargess Eskandari-Grünberg (Die Grünen), Dezernentin für Integration von 2008 bis 2016. Das ehrenamtliche Dezernat wird erweitert um ein Büro mit drei Mitarbeitenden.

Gruppenbild zur Zeit des 20-jährigen Jubiläums. Sie posieren im Freien vor üppigem Laub, sind leger und formell gekleidet und lächeln herzlich.

Immer mehr Mitarbeitende

Gruppenbild anlässlich des 20-jährigen Jubiläums. Das AmkA hat jetzt rund zwei Dutzend Mitarbeitende.

Plakat mit einem Bild eines bunten Strickhandschuhs, der einer Hand mit lächelnden Gesichtern auf jedem Finger ähnelt, zur Werbung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 16. bis 29. März 2009. Die Logos der Sponsoren füllen die rechte und untere Seite.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus und Antisemitismus werden auch vom AmkA gefördert.

Das Cover eines Buches mit dem Titel "Religion und Migration, Signale der Veränderung: Rückblick - Ausblick - Perspektiven" Es zeigt eine Illustration verschiedener Menschen, die eine Straße überqueren, mit einer Skyline verschiedener religiöser Gebäude und Ampeln im Hintergrund.

Studien zu „Religion und Migration“

Während das Thema „Religion und Migration“ oft auf „den Islam“ oder „Fundamentalismus“ reduziert wird, wählen verschiedene Studien und Tagungen des AmkA einen umfassenden Ansatz.

Die Teilnehmer der ersten „Imam-Fortbildung“ stehen lächelnd zusammen und halten ihre Zertifikate in der Hand.

Erste „Iman-Fortbildung“

An einer ersten „Imam-Fortbildung“ nehmen 20 Männern und sechs Frauen aus 20 Moscheegemeinden teil. Das Programm bietet das AmkA in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und einer interreligiösen Projektgruppe an.

Cover eines Buches mit dem Titel "Was macht Migration mit Männlichkeit? Kontexte und Erfahrungen zur Bildung und zur Sozialen Arbeit mit Migranten" mit Bildern von vier Männern, einem älteren und drei jüngeren, in einer grünen Landschaft.

Fragen von Gender und Rollen

Das AmkA befasst sich auch mit Fragen von Gender und Rollen im Kontext von Migration und Diversität.

Titelseite der „Rhein-Main Zeitung“ mit einem Bild von einer Tagung zum Frankfurter Integrationskonzept. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sitzen konzentriert in einer Konferenz.

Integrations- und Diversitätskonzept

Das Frankfurter Stadtparlament stimmt am 30. September 2010 mit nur wenigen Gegenstimmen in namentlicher Abstimmung für das Integrations- und Diversitätskonzept. Der Entwurf wurde 2009–2010 in einem umfangreichen Partizipationsverfahren öffentlich diskutiert.

Cover eines Dokuments mit dem Titel „Vielfalt bewegt Frankfurt“ und dem Untertitel „Integrations- und Diversitätskonzept für Stadt, Politik und Verwaltung“. Das Cover zeigt regenbogenfarbene Bögen. Außerdem ist die Frankfurter Skyline als Silhouette abgebildet.

Gesamtbevölkerung im Blick

In 55 Zielen und 60 Handlungslinien nimmt das Konzept die Vielfalt der Gesamtbevölkerung in den Blick und formuliert für das AmkA eine koordinierende Querschnittsaufgabe.

Veranstaltungsplakat mit drei weißen Calla-Lilien, die jeweils mit roten oder schwarzen Linien markiert sind. Lila Hintergrund mit Text über eine Wanderausstellung über weibliche Genitalverstümmelung, die vom 14. bis 26. Februar 2011 in Frankfurt stattfindet.

Ausstellung zu weiblicher Genitalverstümmlung

Wanderausstellung zu weiblicher Genitalverstümmelung im Februar 2011 in der Zentralbibliothek, organisiert von Maisha e.V. und Terre des Femmes e.V. mit finanzieller Unterstützung des AmkA.

Cover des Leitfadens „Anerkennung von Schul-, Berufs-, und Hochschulabschlüssen in Hessen“ zeigt Graustufenporträts verschiedener lächelnder Menschen.

„Integration durch Qualifizierung“

Adäquate Zugänge zum Arbeitsmarkt bleiben für viele Migrant:innen ein Problem, z.B. wegen fehlender Anerkennung ihres Berufsabschlusses. Das AmkA beteiligt sich am Netzwerk „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und übernimmt für ein Jahr die hessenweite Koordination.

Kommunalwahl: Zweite „Schwarz-Grüne“ Koalition
Rechtsextremistischer Anschlag in Norwegen auf ein Jugendferienlager
Umschlag der Workshop-Dokumentation mit einem Titel über kulturelle Teilhabe und Vielfalt, datiert November 2012. Mit Bildern von Gruppendiskussionen und gemeinsamer Tischarbeit, die eine professionelle und lehrreiche Atmosphäre vermitteln. Organisiert von der Stadt Frankfurt am Main.

Neue Zielgruppen

Interkulturelle Öffnung, Ansprache neuer Zielgruppen – diesen Themen widmet sich das AmkA immer wieder auch in Zusammenarbeit mit Frankfurter Kulturinstitutionen, in einzelnen Projekten und gemeinsamen Workshops.

Attentat am Frankfurter Flughafen
Umschlag des Frankfurter Integrations- und Diversitätsberichts 2011-2014. Mit bunten, sich überschneidenden Kreisen mit Text und dem Siegel der Stadt am unteren Rand.

Überblick zur interkulturellen Öffnung

Mit dem Integrations- und Diversitätskonzept von 2010 verändert sich auch die Frankfurter Integrationsberichterstattung: Das AmkA gibt einen Gesamtüberblick über die interkulturelle Öffnung aller städtischen Ämter und Betriebe.

Zwei lächelnde Frauen posieren mit Besen neben einem großen Zylinder mit einem Plakat mit dem Titel "Warum soll ich Deutsch werden? Frankfurt bürgert ein". Auf der Unterseite steht ein Informationstext. Hinter den Frauen und dem Zylinder ist eine Straße in Frankfurt zu sehen.

Kampagne mit Standesamt

Beginn einer neuen Kampagne „Frankfurt bürgert ein. Warum soll ich Deutsch werden?“ gemeinsam mit dem Standesamt.

Gesetz zur Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen
Cover des Buches „KulturKonzepte“ von Olivia Sarma, mit einer Wortwolke mit Begriffen wie Hybridität, Kulturwandel, Diversität in verschiedenen Farben.

Handreichung zum Kulturbegriff

Begriffe wie „multikulturell“ werden oft missverstanden, weil der Kulturbegriff unklar oder falsch verwendet wird. Eine Handreichung des AmkA schafft Abhilfe und wird mehrfach nachgedruckt. Nicht „kulturalisieren“ ist ein Motto des Frankfurter Integrations- und Diversitätskonzepts.

Zwei ähnliche Flyer mit jeweils einem Fotohintergrund. Der rechte Flyer zeigt eine Frau in einem schwarzen Mantel, die selbstbewusst auf einer Brücke steht. Der Text lautet "Viel Engagement. Mehr Freundschaften„ mit Logos für “Vielfalt bewegt Frankfurt". Der linke Flyer zeigt eine lächelnde Frau in einer Lederjacke, die selbstbewusst in einer städtischen Umgebung neben einem Text steht, der für eine Frankfurter Initiative wirbt.
Zwei ähnliche Flyer mit jeweils einem Fotohintergrund. Der rechte Flyer zeigt eine Frau in einem schwarzen Mantel, die selbstbewusst auf einer Brücke steht. Der Text lautet "Viel Engagement. Mehr Freundschaften„ mit Logos für “Vielfalt bewegt Frankfurt". Der linke Flyer zeigt eine lächelnde Frau in einer Lederjacke, die selbstbewusst in einer städtischen Umgebung neben einem Text steht, der für eine Frankfurter Initiative wirbt.

vielfalt-bewegt-frankfurt.de

Aus der Onlinebeteiligung für das Integrations- und Diversitätskonzept entwickelt das AmkA das zentrale Internetportal vielfalt-bewegt-frankfurt.de mit Veranstaltungen, News und Infos aus den vielen Communitys unserer Stadt.

Oberbürgermeisterwahl: Peter Feldmann (SPD)
Dr. Armin von Ungern-Sternberg steht lächelnd mit Brille und schwarzer Anzugsjacke mit weißem Hemd vor einem schlichten weißen Hintergrund.

Dr. Armin von Ungern-Sternberg, Amtsleiter seit 2013.

Beginn des islamischen Religionsunterrichts an 27 hessischen Grundschulen
Vereinte Nationen rügen Deutschland wegen fehlender Ermittlungen gegen Thilo Sarrazin
Frankfurt hat über 700.000 Einwohner:innen
Dokument mit Briefkopf der Stadt Frankfurt am Main mit dem Titel „Internationalität und Vielfalt sind unsere Chance“. Erläutert einen 10-Punkte-Plan für Integration und interkulturelle Bemühungen. Der Text hebt die internationale Vielfalt Frankfurts hervor und setzt Ziele für die Zusammenarbeit und die Umsetzung von Maßnahmen.

10-Punkte-Plan

Auf der Basis des Integrations- und Diversitätskonzepts stellen Oberbürgermeister Peter Feldmann und Integrationsdezernentin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg einen 10-Punkte-Plan für gemeinsames Handeln vor.

EU-Osterweiterung: Kroatien
Das Cover des Buches „Eine Stadt und ihre Einwanderer“ von Ernst Karpf über 700 Jahre Migrationsgeschichte in Frankfurt am Main zeigt rote und blaue Silhouetten von Menschen und Verkehrsmitteln.

Aus "Zuwanderung" wird "Einwanderung"

Städte sind multikulturelle Orte – immer schon. Das AmkA publiziert eine umfassende Migrationsgeschichte Frankfurts. Gegenüber einer ersten Publikation aus dem Jahr 1993 ist aus „Zuwanderung“ endgültig „Einwanderung“ geworden – 20 Jahre zuvor war das noch nicht denkbar.

Grautoniger Einband mit überlappenden Kreisen. Der Text lautet „Religiöse Bauten in Frankfurt am Main“.

Beratung beim Bau von Moscheen

Nach wiederholten Debatten um mögliche Moscheebauten vereinbart das AmkA mit anderen Ämtern neue Abläufe in der Bauberatung und -begleitung.

Erstes „Integrationsministerium“ in Hessen (Hessisches Ministerium der Justiz, für Integration und Europa)
Eine bunt gemischte Gruppe von sechs Erwachsenen steht lächelnd da und hält rote Sprechblasenschilder. Hinter ihnen ein buntes Wandgemälde der Erde mit Kindern drum herum.

Elternbeteiligung in der Schule

Das AmkA setzt seine Arbeit im Bildungsbereich fort mit den Programmen „Elternbeteiligung in der Schule“ (2014 – 2019) und „NUR MIT IHNEN: Diversität und Schule“ (ab 2019), beide in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt für die Stadt Frankfurt am Main.

Vorder- und Rückseite einer rot-weißen Dolmetscher-Servicekarte mit einem runden Foto einer lächelnden Person. Der Text beschreibt den Dienst.

Ehrenamtliche Sprachmittler:innen

Ausgelöst durch die sprunghafte Zunahme von Geflüchteten beginnt das AmkA mit dem Aufbau eines Pools von ehrenamtlichen Sprachmittler:innen. Sie begleiten bei Behördengängen, beim Arztbesuch oder im Elterngespräch. Die vom AmkA eingesetzten Sprachmittler:innen weisen sich mit Lichtbildausweis aus.

Ein Panel von vier Personen sitzt auf der Bühne und diskutiert mit großen Bannern hinter ihnen. Das Publikum hört aufmerksam zu.

Kontakte zu Migrantenvereinen

Das AmkA kennt über 300 Migrantenvereine in der Stadt. Die wöchentliche Beratung und Workshops sind ein fester Bestandteil seiner Arbeit. Auf Jahrestagungen werden Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft.

Einladungsflyer mit dem Titel „Jahrestreffen der Migrantenorganisationen und Initiativen“ vom 15. November 2014. Die linke Seite zeigt Bilder von Menschen bei einer Veranstaltung, einen Mann, der spielerisch gestikuliert, und drei Personen, die posieren. Der Text zeigt ein Programm für Diskussionen, ein Kabarett und kulturelle Darbietungen. Betont wird das multikulturelle Engagement und die Interaktion in der Gemeinschaft.
Ein Broschürenumschlag mit kastanienbraunen Kreisen, die sich auf der rechten Seite überlappen. Der Text lautet „Willkommenskultur und Zusammenleben“ und „Vermittlung, Orientierung, Hilfe“. Das Stadtwappen befindet sich am unteren Rand.

Persönlicher Kontakt mit Ratsuchenden

Das AmkA widmet sich verstärkt dem direkten Kontakt mit Ratsuchenden: Die Vermittlungsstelle für Interkulturelle Angelegenheiten (VIA) soll zur Willkommenskultur beitragen und die Kommunikation verbessern.

Cover eines Berichts mit dem Titel „Ergebnisse einer Stadtteilbefragung in Fechenheim“, der eine Wortwolke mit Begriffen wie „Integration“, ‚Zusammenleben‘ und „Engagement“ in verschiedenen Farben zeigt. Der Ton ist analytisch und konzentriert sich auf Gemeinschaft und multikulturelle Integration. Die Logos der Stadt Frankfurt am Main und des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten befinden sich am unteren Rand.

Stadtteilarbeit

In verschiedenen Projekten vertieft das AmkA seine Stadtteilarbeit. Zu den Stadtteilen Fechenheim und Preungesheim werden Themen- und Netzwerkanalysen erarbeitet.

Eine Zeitungsseite aus der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ mit dem Titel „Eine kleine, aber unbequeme Behörde“ vom 17.09.2015. In dem Artikel geht es um eine Behörde, die sich mit multikulturellen Angelegenheiten beschäftigt. Das Layout besteht aus mehreren Spalten mit Text. In der rechten unteren Ecke befindet sich ein kleines Foto oder eine Grafik.

Presseartikel anlässlich des 25-jährigen Jubiläums. FAZ, 17.09.2015

Eine Zeitungsseite mit einem Artikel mit der fettgedruckten Überschrift „Das kleine Amt fürs große Ganze. Das Amka will Ansprechpartner für alle sein"

Presseartikel anlässlich des 25-jährigen Jubiläums. Frankfurter Rundschau, 13.09.2015

Poster mit einer Reihe von runden Aufklebern mit „I love“-Sätzen, die Herzen in Regenbogenfarben zeigen. Zu den Wörtern gehören trans, queer, bi, multikulturell, schwul und Familie. Im Hintergrund ist eine abstrakte Stadtlandschaft in einem Grünton zu sehen.

LSBTIQ* im AmkA

Noch ein Thema kommt ins AmkA: Mit einer eigenen LSBTIQ*-Koordinierungsstelle widmet sich das AmkA weiteren Zielgruppen und neuen Aspekten von Diversität, um die gesellschaftliche Akzeptanz von Lesben, Schwulen und Transgender weiter voranzubringen und Diskriminierungen abzubauen.

Cover einer Studie mit braunen, sich überschneidenden Kreisen auf weißem Grund mit der Aufschrift „Transnationales Unternehmertum in Frankfurt am Main“.

Studie gegen Klischees

Gegen Klischees von „Obst- und Gemüsehändlern“ setzt das AmkA eine Studie von Professor Dr. Alexander Ebner, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt.

Broschüre mit blauem Hintergrund und roten Akzenten bietet Ratschläge zur Migration. Sie zeigt eine Silhouette der Stadtsilhouette und eine Weltkugel. An prominenter Stelle steht der Text „Willkommen in Frankfurt am Main“. Mehrere Sprachen, darunter Englisch, Französisch, Türkisch und Arabisch, sind aufgeführt.
Broschüre über das Leben in Frankfurt oder Offenbach mit bunten Sprechblasen mit rumänischem Text über Gesundheit, Wohnen, Arbeit und Ankunft.

Migrationsberatungsstellen auf einen Blick

Frankfurt wächst und wird diverser. Das Thema Neuzuwanderung wird dringender. Das AmkA informiert in einem Netzwerk von Frankfurter Migrationsberatungsstellen und in einem gemeinsamen Projekt mit der Stadt Offenbach

Broschüre mit einem Bild eines Mannes in kariertem Hemd und Jeans, der selbstbewusst vor einem weißen Hintergrund steht. Der Text wirbt für Workshops für Schulklassen und Jugendgruppen in Frankfurt.
Broschüre mit orangefarbenen und roten sich überlappenden Kreisen mit weißem Text. Titel: „Umgang mit radikalisierten Jugendlichen“ mit Kontakt- und Informationsangaben.

Neue Koordinationsstelle

Eine neue Koordinierungsstelle im AmkA befasst sich mit Antiradikalisierung und Demokratieförderung. Das AmkA leistet Grundlagenarbeit, koordiniert ein Ämternetzwerk, organisiert Workshops und beteiligt sich an Projekten wie der „Partnerschaft für Demokratie“.

31.08.: „Wir schaffen das“ bei der Bundespressekonferenz
05.09.: Ankunft der ersten Geflüchteten aus Syrien am Frankfurter Hauptbahnhof
Konfrontationen bei „Blockupy Frankfurt“ im Zuge der Eröffnung der EZB
Veranstaltungsplakat mit schwarzem Hintergrund und dem fettgedruckten Text "Deutsche Einheit? Deutsche Vielfalt!" in Weiß und Orange. Enthält Details zur Diskussion in roten und orangenen Kreisen, die am 1. Oktober 2015 in Frankfurt stattfindet und sich auf die deutsche Einheit und Vielfalt konzentriert.
Eine Hand hält ein weißes Veranstaltungsprogramm für eine multireligiöse Feier. Der Text ist auf Deutsch und bezieht sich auf das 75-jährige Bestehen der Deutschen Einheit.

Multireligiöse Feier in der Paulskirche

25 Jahre nach dem Tag der deutschen Vielfalt auf der Konstablerwache organisiert das AmkA zu den zentralen Bundesfeiern in Frankfurt am Main unter anderem eine multireligiöse Feier in der Paulskirche mit den Frankfurter Religionsgemeinschaften und dem Rat der Religionen.

Flyer mit sich überlappenden grünen Kreisen auf der rechten Seite, mit  Text über mehrsprachige Museumsführungen in Frankfurt.
Eine Gruppe von Personen in einer Kunstgalerie, wobei eine Person gestikuliert und spricht, um eine Diskussion anzuregen. Die Stimmung ist engagiert und aufmerksam.

Führungen im Museum

Das AmkA beginnt mit fünf Frankfurter Museen ein neues Projekt zu Spracherwerb und Mehrsprachigkeit im Kulturbereich. Bei Führungen in verschiedenen Sprachen begleiten Multiplikator:innen Menschen, die verschiedene Herkunftssprachen sprechen oder sie als Fremdsprache lernen.

Kommunalwahl: Dreier-Koalition: CDU, SPD, Grüne
Flyer mit dem Titel „Frankfurter Integrations- und Diversitätsmonitoring“-Bericht. Mit überlappenden roten, blauen und orangenen Kreisen mit Text.

Monitoring erweitert

Das Frankfurter Integrations- und Diversitätsmonitoring erscheint in einer ersten Fortschreibung: Insgesamt 50 Indikatoren in 7 Themenfeldern beschreiben Partizipation und Lebenslagen der Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund.

Flyer mit rot und grün überschneidenden Kreisen. Titel ist „Handlungsorientierte Sprachförderung im Museum“ mit dem Beispiel von EXPERIMINTA - ScienceCenter FrankfurtRheinMain. Unten ist das Frankfurter Stadtwappen abgebildet.

Mehrsprachigkeit und Deutschförderung

In mehreren Publikationen für die Praxis gibt das AmkA Tipps für alltagsintegrierte Deutschförderung in einem mehrsprachigen Kontext, für Kindertagesstätten und Schulen – und auch für den Besuch in Frankfurter Museen zum Beispiel mit einer Handreichung zu Exponaten des Wissenschaftsmuseums Experiminta.

Integrationsgesetz: Regelungen zur Arbeitsmarktmigration insbesondere für Asylsuchende mit guter Bleibeperspektive
Flyer für eine Veranstaltung mit dem Titel „Schönheit und Musik in den Religionen“ am 2. September 2018 im Rathaus Römer. Mit sich überschneidenden Kreisen in Blau, Grün und Gelb und einem Text, der die Einladung zum Frankfurter Tag der Religionen beschreibt.

Tag der Religionen

Der Rat der Religionen zu Gast im Römer. Seit 2016 berät und unterstützt das AmkA bei einer zentralen Veranstaltung der Frankfurter Religionsgemeinschaften.

Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz
30 AmkA Mitarbeitern*innen in roten Hemden winken fröhlich von mehreren Stufen einer Wendeltreppe.

Das Amt wächst weiter

Das AmkA ist inzwischen auf 30 Mitarbeitende gewachsen.

Sylvia Weber trägt einen roten Blazer und eine silberne Halskette mit Anhänger und lächelt sanft vor einem grauen Hintergrund

Integrationsdezernat wieder hauptamtlich

Sylvia Weber (SPD), von 2016 bis 2021 Dezernentin für Integration und Bildung. Das Integrationsdezernat wird wieder hauptamtlich und um die Zuständigkeit für Bildung erweitert.

Plakat zeigt eine lächelnde Frau in einem gelben Oberteil, die selbstbewusst auftritt. Der Text lautet „Gesundheit Gender Migration“ und „Gesundheit vor Ort Familie & Ehrenamt“.

Broschüren zu Gesundheit und Prävention

Auf der Grundlage seiner langjährigen Netzwerkarbeit im Bereich psychosozialer Arbeit, Gender und Gesundheit beginnt das AmkA eine neue Reihe, die Initiativen und Kontakte vorstellt. Es folgen Publikationen zu Notlagen und Gewalt (2018) sowie zu Suizidprävention (2019).

Cover mit einem Titel „Das Denkmal von den Grauen Bussen“ und „Texte in einfacher Sprache“. Lila Hintergrund mit einer Bussilhouette und dem Text „Die Grauen Busse“.

Inklusive Kommunikation

Von August 2017 bis Mai 2018 erinnert ein Wanderdenkmal an die NS-Euthanasie-Verbrechen. Die dazugehörige Publikation vom AmkA ist in einfacher Sprache verfasst worden. Das AmkA beteiligt sich auch am Begleitprogramm. Auch Inklusion ist für das AmkA immer wieder ein wichtiges Thema.

„Ehe für alle“
Drei Personen unterhalten sich an einem Tresen mit Prospekten in der Hand, während das Sonnenlicht durch ein Fenster hereinstrahlt.

Neue Vermittlungsstelle AmkA.Info

Die neue Vermittlungsstelle AmkA.Info informiert und orientiert bei Fragen in allen Lebenslagen. Sie unterstützt Menschen, die Hilfe beim Ankommen in Frankfurt benötigen oder die Kontakte zu Communitys, Vereinen und Behörden suchen.

Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum „Dritten Geschlecht“
Luftaufnahme eines städtischen Iftars in der Orangerie im Güntersburgpark. Der Raum hat großen Bogenfenstern und atmosphärische Beleuchtung. Die Gäste sitzen an runden, mit weißen Tüchern und grünen Akzenten gedeckten Tischen, während ein Redner zur Menge spricht.

Städtischer Iftar in der Orangerie

Zunehmend würdigt die Stadt Frankfurt am Main den Fastenmonat Ramadan, zum Beispiel mit einem städtischen Iftar in der Orangerie im Günthersburgpark.

Frankfurt hat über 753.000 Einwohner_innen
Zwei Personen halten eine Mappe in der Hand. Die Mappe ist hellbraun mit einem großen roten Kreis und dem Titel „Interkuturelle Öffnung der Stadtverwaltung : Gut aufgestellt."

Interkulturelle Öffnung der Stadtverwaltung

Die interkulturelle Öffnung der Stadtverwaltung macht einen Sprung. Interkulturelle Kompetenz wird zu einem Beurteilungsmerkmal. Gemeinsam mit dem Personal- und Organisationsamt beginnt das AmkA eine Materialien- und Fortbildungsreihe.

Ein Cover einer Broschüre mit dem Bild einer Gruppe lächelnder Kinder, die in die Kamera schauen. Der Titel lautet "Ankommen. Dazugehören. Mitmachen. Perspektiven für eine wachsende Stadt„ und “2016-2021". Rechts oben ist das Frankfurter Stadtwappen abgebildet.

Neue Aufgaben für das AmkA

Das AmkA als zentrale Anlaufstelle und in seinen Brückenfunktionen stärken – diese Ziele setzt der Koalitionsvertrag von 2016. Im hauptamtlichen Dezernat für Integration und Bildung ergeben sich für das AmkA neue Schnittstellen.

Urteil im NSU-Prozess
Eine Gruppe von etwa 40 AmkA Mitarbeitern*innen steht in einer geräumigen, modernen Lobby mit großen Fenstern und einem karierten Boden. Sie lächeln und schauen in die Kamera.

Das AmkA zieht um

Das Amka ist auf über 50 Mitarbeiter:innen gewachsen und muss umziehen. Am neuen Standort in der Mainzer Landstraße 293 entsteht ein neues interkulturelles Kompetenzzentrum in der Trägerschaft des AmkA. Der neue Arbeitsbereich Kulturelle Bildung wird im Frühjahr 2019 eingerichtet.

Rechtsextreme Übergriffe in Chemnitz
Großes Publikum in einem eleganten Kirchensaal mit hohen Bogenfenstern und klassischen Gemälden. Eine Person spricht auf der Bühne und schafft eine formale, aufmerksame Atmosphäre.

Frühlingsempfang im Kaisersaal

Die von rechtsradikalen bedrohte Anwältin Başay-Yildiz spricht 2019 auf dem Frühlingsempfang. Seit 2009 organisiert das AmkA zum Nouruz-Fest und Antirassismustag am 21. März einen Frühlingsempfang für Partner:innen der Integration. Der 21. März ist gleichzeitig der Welt-Down-Syndrom-Tag.

Eine Frau enthüllt eine farbenfrohe Beschilderungstafel in einer üppigen, grünen Umgebung. Auf der Tafel steht der Text „Stadt Raum Frankfurt“ mit Regenbogenakzenten. Die Tafel steht vor dem neuen Haus: stadtRAUMfrankfurt.

Willkommen im stadtRAUMfrankfurt!

Das neue Haus hat einen Namen: stadtRAUMfrankfurt. Ideen und Vorschläge konnten in einer Mitmachaktion „Haus sucht Namen“ eingereicht werden.

Pinkfarbenes Plakat mit bunten, geschichteten Wellen; Text: „Stadt Raum Frankfurt“ und „Unser neues Haus für alle!“ Standort: Mainzer Landstraße 293. Unten ist das Frankfurter Stadtwappen abgebildet.

Start mit 25 Veranstaltungen

Es geht los: Das erste Programmheft für das Quartal 04/2019 erscheint mit über 25 Veranstaltungen im stadtRAUMfrankfurt.

Weitwinkelansicht eines großen Saals mit einer großen gewölbten Decke und hohen Rundbogenfenstern. Ein Redner steht an einem Podium und blickt auf ein großes, sitzendes Publikum.

Frankfurter Verfassungstag

Seit 2017 begeht das AmkA den Jahrestag des Grundgesetzes mit einem öffentlichen Frankfurter Verfassungstag. Anlässlich des Jubiläums 70 Jahre Grundgesetz findet der Frankfurter Verfassungstag in der Paulskirche statt. Die Themen Kunst-, Meinungs- und Religionsfreiheit stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Rechtsextremistischer Mord an Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke
Das 30. Jubiläum des AmkA. Auf dem Bild steht ein Redner an einem mit Blumen geschmückten Podium und wendet sich an ein sitzendes Publikum. Auf einem großen Bildschirm wird ein Text über eine multikulturelle Veranstaltung in einer hellen, geräumigen Halle angezeigt.

Festakt zum Jubiläum

Das 30-jährige Jubiläum des AmkA wird mit einem Festakt in der Paulskirche begangen.

Fachkräfte- einwanderungsgesetz
Gesetz über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung
Illustration eines roten Luftballons mit der Zahl „30“ aus weißen Punkten schwebt auf einem weißen Hintergrund. Er steht für das Jubiläum des AmkA. Unten ist das Frankfurter Stadtwappen abgebildet.

30 Jahre AmkA

Das Motto bleibt: "Wir sind für alle da" ... auch in den nächsten Jahrzehnten!

Portrait der Bürgerrechtlerin Ilona Lagrene
© Alexander Englert

Austellung „Mare Manuscha“

“Mare Manuscha“ heißt die erste Ausstellung im stadtRAUMfrankfurt. Sie zeigt Portraits von künstlerisch erfolgreichen Sinti und Roma. Weitere Ausstellungen folgen, zu unterschiedlichen Themen. Das AmkA bietet dafür kostenlose Flächen.

Zweites Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht
Missing

40 Jahre multikulturelle Gesellschaft

Erster Live-Mitschnitt: Anlässlich 40 Jahre Multikulturelle Gesellschaft organisiert das AmkA im stadtRAUMfrankfurt die Gesprächsrunde „Antiziganismus heute“. Die Gäste gehören teils selbst der Minderheit der Sinti und Roma an.

Gelbes Plakat mit fetter rosa Überschrift: „FRANKFURTER ERKLÄRUNG DER VIELEN“. Der Text spricht von Freiheit, Einigkeit und Widerstand gegen Diskriminierung.

“Frankfurter Erklärung der Vielen“

Mit der „Frankfurter Erklärung der Vielen“ wenden sich Frankfurter Kultureinrichtungen gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus und wollen die Vielfalt der Gesellschaft in ihrer Arbeit spiegeln. Das AmkA beteiligt sich an der Formulierung der Erklärung und gehört zu den Erstunterzeichnenden.

Portrait von Helga Nagel
© Rolf Oeser

Tod von Helga Nagel

Helga Nagel, AmkA-Leiterin von 2002 bis 2012, verstirbt im Alter von 73 Jahren. Mit ihr verbunden bleiben Themen wie Bildung und Sprache, religiöse Offenheit und Demokratie, internationale Zusammenarbeit und Teilhabe.

19. Februar: Rechtsextremes Attentat in Hanau
März: Erster Corona-Lockdown
Video zur Gesprächsrunde 2 Jahre Hanau

AmkA informiert zu Corona-Maßnahmen

Während der Corona-Pandemie informiert das AmkA mehrsprachig, niedrigschwellig und aktuell über Maßnahmen und Auflagen. Wenn möglich, finden Veranstaltungen weiterhin statt – ohne Publikum, dafür zugänglich für alle im Livestream.

Black Lives Matter: Demonstrationen in Deutschland
Frankfurt beschließt den Aktionsplan Antirassismus
Ausstellung "Außergewöhnlich!

Digitale Ausstellungen

Das AmkA baut Ausstellungen im virtuellen Veranstaltungsfoyer nach. Zu sehen ist unter anderem „Außergewöhnlich! Kinder und Familien mit Trisomie 21“. Die Foto-Ausstellung begleitet den Welt-Down-Syndrom-Tag.

Video zur Gesprächsrunde
© Rolf Oeser

Kontroverse Themen

Themen des AmkA bleiben kontrovers, zum Beispiel mit einer Studie zur Lebenslage wohnungsloser EU-Bürger:innen in Frankfurt. Eine Gesprächsrunde im stadtRAUMfrankfurt greift die Diskussion auf.

Eine Frau mit glattem braunem Haar, die einen weißen Blazer, ein beiges Oberteil und eine große Halskette mit Anhänger trägt, steht vor einem Fenster und lächelt sanft in die Kamera.
© Katarina Dubno

Neuer Dezernatsname

Mit der neuen Dezernentin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg verändert sich erneut der Dezernatszuschnitt und auch der Name. Nun heißt es: Dezernat für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Drei Erwachsene sitzen zusammen in einem modernen, hell erleuchteten Raum und schauen sich Broschüren und einen Laptop auf einem Tisch an.
© Mara Monetti

„Beratung vor Ort“ geht an den Start

Kompakt und an einem Ort: Mit dem „Familiendienstag“ geht die „Beratung vor Ort“ an den Start. Weitere Angebote folgen, etwa zu „Arbeit und Beruf“ und für Menschen mit Behinderung. Das AmkA kooperiert dafür mit Expert:innen aus vielen Bereichen.

lm Vordergrund liegen Stoffbeutel mit dem Logo von AdiNet bedruckt. im Hintergrund sitzen viele Menschen auf Stühlen in einem Raum und schauen sich eine Präsentation an.
© Katarina Ivanisevic

AdiNet Rhein-Main

Das AmkA übernimmt das Antidiskriminierungsnetzwerk „AdiNet Rhein-Main“ im Auftrag des Hessischen Sozialministeriums. Ziel des Netzwerks: Hilfe gegen Diskriminierung soll nicht vom Wohnort abhängen.

Veranstaltungsankündigung für eine Online-Fortbildung am 12. Dezember 2024, 17:30 bis 19:00 Uhr, mit Linda Schlegel über Extremistische Aktivitäten in digitalen Gaming-Räumen.

Projektstelle Demokratieförderung

Das AmkA beteiligt sich am Landesprogramm „Hessen aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“. In der Folge wird im Amt die Projektstelle für Demokratieförderung eingerichtet. Sie ergänzt die Fachstelle Extremismusprävention.

Plakat zur Interkulturellen Woche 2023. Text: 'Veranstaltungen in der ganzen Stadt! Eintritt frei oder auf Spendenbasis. Bunt kochen, genießen, sprechen, zuhören, kennenlernen von Frankfurter Vereinen, Organisationen u.v.m.'

Interkulturelle Woche noch vielfältiger

Ab 2021 organisiert jedes Jahr ein anderer Verein die Frankfurter Interkulturelle Woche und bestimmt den Themenschwerpunkt. Den Anfang macht der „Literaturclub der Frauen aus aller Welt“. Er erhält dafür vom AmkA eine Förderung von 10.000 Euro.

Dritte Verbreitungswelle von Corona und allmähliches Pandemieende
Russischer Angriff auf die Ukraine
Ein Schild mit der Aufschrift 'Beratungsstelle Clearing Office' zeigt nach links. Im Hintergrund stehen Menschen in einer langen Schlange vor einem Gebäude.
© Katarina Ivanisevic

Anlaufstelle für Geflüchtete

Das Erdgeschoss im stadtRAUMfrankfurt wird zur ämterübergreifenden Anlaufstelle für Geflüchtete aus der Ukraine. Bürgeramt, Jugend- und Sozialamt, Ausländerbehörde, AmkA und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ermöglichen ein schnelles Ankommen in Frankfurt.

Eine Podiumsdiskussion mit fünf Personen auf Stühlen. Eine Person trägt ein buntes afrikanisches Oberteil, eine andere hat graue Haare und trägt ein schwarzes Oberteil. Im Hintergrund sind zwei Banner und eine Stehlampe sichtbar.

Sprachenvielfalt im Blick

Sprache und Mehrsprachigkeit bleiben im AmkA weiterhin wichtige Themen. Bei der Gesprächsrunde „Unser Frankfurt, unsere Sprachen: von Afrika lernen“ geht der Blick zum Kontinent mit der größten Sprachenvielfalt. Er soll als Inspiration dienen, um die Situation in Deutschland neu und kritisch zu betrachten.

Ein rotes Notizbuch mit einem grauen Stempel, der 'Niemanden abstempeln!' auf einem blauen Zettel zeigt. Der Stempel hat einen Holzgriff.

Antidiskriminierung aufgewertet

Im Dezernat II wird die neue Stabstelle Antidiskriminierung mit insgesamt drei Stellen eingerichtet. Die Ombudsstelle Antidiskriminierung im AmkA wird um zwei weitere Stellen erweitert.

Eintracht Frankfurt gewinnt die Europa League
Gruppierung von Menschen in roten T-Shirts mit 'FFM YOU' auf der Vorderseite, die eine bunte Regenbogenflagge und ein Banner mit 'ist bei uns alltäglich' tragen, während sie an einer Parade in Frankfurt am Main teilnehmen.
© Katarina Ivanisevic

Laufgruppe beim CSD

Städtische Mitarbeitende laufen erstmals als Gruppe beim Christopher Street Day (CSD) mit. Das AmkA ist an der Organisation beteiligt. Bereits in den Jahren zuvor war die Stadt Frankfurt beim CSD mit einem Infostand vertreten.

Bühne mit Musikern, darunter ein Saxophonist und ein Sänger, die vor sitzenden Zuhörern auftreten. Im Hintergrund sind Instrumente wie Schlagzeug und Keyboard sichtbar.
© Salar Baygan

Kooperation mit der Alten Oper

Der Bereich „Kulturelle Bildung“ wird vom AmkA und der Alten Oper um ein gemeinsames Volontariat erweitert. Entstanden sind die Gesprächs- und Konzertreihe „Musiken der Welt“ sowie das Community-Konzert „Bühne der Vielfalt“ mit lokalen Künstler:innen. 

Chancen-Aufenthaltsrecht tritt in Kraft
Portrait von Rosi Wolf Almanasreh
© Katarina Ivanisevic

Tod von Rosi Wolf Almanasreh

Rosi Wolf Almanasreh, die erste Leiterin des AmkA (1989–2000), verstirbt im Alter von 81 Jahren. Mit Pioniergeist und Idealismus sorgte sie dafür, das AmkA und seine Themen stadtweit und darüber hinaus bekannt zu machen.

Rotes Lastenrad mit Regenbogenflagge auf dem Gepäckträger, umgeben von Menschen in roten T-Shirts. Sichtbare Werbung auf dem Lastenrad.
© Katarina Ivanisevic

Vor Ort im Gespräch

Das Amka ist immer wieder in den Stadtteilen unterwegs. Vor Ort informieren die Mitarbeitenden über AmkA-Angebote und kommen mit den Menschen ins Gespräch.

Hessisches Integrations- und Teilhabegesetz
Eine Person hält ein Smartphone in der Hand, auf dem eine Webseite mit dem Text 'Willkommen...' angezeigt wird. Die Person sitzt auf einem hellen Sofa.

Wegweiser zum Leben in Frankfurt

Das AmkA stärkt seine Online-Information: Menschen, die neu in der Stadt ankommen, aber auch alle, die schon länger hier sind, bekommen auf www.amka.de/wegweiser grundlegende Informationen zum Leben in Frankfurt: von Anmeldung, Einbürgerung und Wohnen bis zu Hilfe bei Diskriminierung.

Gruppensitzung mit Teilnehmern, die auf Stühlen in einem Raum sitzen. Im Vordergrund sind bunte Stühle und Taschen sichtbar. Eine Präsentation wird an der Wand gezeigt.
© Katarina Ivanisevic

Erster Diversitätstag

Gemeinsam mit dem Personal- und Organisationsamt (POA) richtet das AmkA den ersten städtischen Diversitätstag aus. Er greift Aspekte auf, die beim kompetenten Umgang mit der vielfältigen Stadtbevölkerung unterstützen. Mit dabei sind über 50 Mitarbeitende aus vielen Ämtern und Betrieben.

7. Oktober: Terrorangriff der Hamas auf Israel. Beginn des Gaza-Kriegs
Beleuchtete Straße während Ramadan mit festlichen Lichtern in Form von Sternen und Monden. Menschenmenge versammelt, einige halten Handys.
© Katarina Ivanisevic

Erstmals Ramadan-Beleuchtung

Das AmkA organisiert, gemeinsam mit der Tourismus + Congress GmbH und dem Stadtmarketing, die deutschlandweit erste städtische Ramadan-Beleuchtung. Der Magistrat setzt damit einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung um.

Reform des Staats-angehörigkeitsrechts
Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS)
Eine Gruppe von Personen sitzt auf Stühlen in einem Zelt. Eine Person in rotem Oberteil spricht, während andere Hände heben. Im Hintergrund sind Sprechblasen mit Informationen sichtbar.
© Bernd Georg

Pavillon der Demokratie

Auftakt für den Pavillon der Demokratie an der Paulskirche. In der Folge tourt der Pavillon durch die Frankfurter Stadtteile. Initiiert wurde er vom Dezernat II, das AmkA beteiligt sich am Programm.

Treppe und Rolltreppe mit Menschen. Ein Schild zeigt den Weg zum "Welcome & Information Center" nach rechts in 450m an. QR-Code für weitere Infos ist auf dem Schild abgebildet.
© Mara Monettii

Frankfurt Welcome & Information Center

Das AmkA eröffnet das Frankfurt Welcome & Information Center. Es bietet eine Erstorientierung, Vernetzungsformate und kulturelle Veranstaltungen.

Neues Selbstbestim-mungsgesetz
Donald Trump wird erneut zum Präsidenten der USA gewählt
Messerangriffe verunsichern die Bevölkerung
Eine Website mit 17 Sprachen zur Auswahl, darunter 'Deutsch', 'Français', 'English (GB)'. Oben links das Logo 'AMT FÜR MULTIKULTURELLE ANGELEGENHEITEN FRANKFURT AM MAIN'.

amka.de in 17 Sprachen

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