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Kommunalwahl: Erste „Rot-Grüne“-Koalition im Römer
Volker Hauff (SPD) zum Oberbürgermeister gewählt

Neues Dezernat
Daniel Cohn-Bendit führt das neue Dezernat für multikulturelle Angelegenheiten ehrenamtlich von 1989 bis 1997.


Gründung des AmkA
OB-Verfügung vom 10.07.1989 und Magistrats-Beschluss vom 14.07.1989: Das AmkA wird gegründet.

Rosi Wolf-Almanasreh, Amtsleiterin von 1989 bis 2001.

Öffentliche Anhörung zur Lage der Migrant:innen
Am 30.10.1989 erfolgt die erste öffentliche Anhörung zur Lage der Migrant:innen in Frankfurt am Main im Plenarsaal. Es kommen 300 Teilnehmende aus über 100 Migrantenvereinen. Der enge Kontakt zu Vereinen, Initiativen und Religionsgemeinschaften bleibt für das AmkA bestimmend.
Frankfurt hat 635.000 Einwohner:innen
09.11.1989: Fall der Berliner Mauer

© Frankfurter Rundschau 31. 10.1989
„Frankfurter Erklärung zu Rassismus und Antisemtismus“
Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main verfasst anlässlich des Tages gegen Rassismus der Vereinten Nationen am 21. März eine „Frankfurter Erklärung zu Rassismus und Antisemitismus“.

Konzert gegen Rassismus
Das AmkA organisiert das Konzert „Frankfurt gegen Rassismus“ in der Festhalle. Vor 12.000 Besuchenden treten unter anderem Miriam Makeba und Udo Lindenberg auf.

Tag der deutschen Vielfalt
Das AmkA organisiert am 17. Juni, dem damaligen Tag der deutschen Einheit, einen „Tag der deutschen Vielfalt“ auf der Frankfurter Konstablerwache.
03.10.1990: Wiedervereinigung

Beratungsstelle für Migrantenvereine
Das AmkA richtet eine Beratungsstelle für Migrantenvereine ein. Dazu gehört die finanzielle Förderung von Vereinen sowie Beratung zu Vereinsrecht und Veranstaltungsmanagement.

Plakatkampagne gegen Ausländerhass
Die Plakatkampagne „Ausländerhass – nicht mit uns!“ reagiert auf die Angriffe auf Asylbewerberheime in Hoyerswerda. Initiiert durch den hr, wird sie auch vom AmkA unterstützt und in der Folge bundesweit verbreitet.

Frankfurter Erklärung Europa 2000
Verabschiedung der „Frankfurter Erklärung Europa 2000 – für eine neue kommunale Politik der multikulturellen Integration in Europa“ mit Vertretenden aus 100 Städten aus 20 Ländern. In diese Erklärung wird aufgenommen, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Sie fordert unter anderem das Wahlrecht für Nicht-deutsche Staatsangehörige und eine europäische Staatsbürgerschaft.
Rassistische Gewalt in Hoyerswerda gegen Wohnheime von Asylsuchenden und Vertragsarbeitenden
Andreas von Schoeler (SPD) zum Oberbürgermeister gewählt
Jugoslawienkriege. Viele Menschen fliehen zu Bekannten und Verwandten nach Frankfurt.

© test
Multikultureller Ratgeber für Frankfurt
Der Multikulturelle Ratgeber für Frankfurt erscheint mehrsprachig und wird infolge mehrfach aktualisiert. Er gibt einen einfach erfassbaren Überblick über wichtige Lebensbereiche und Adressen in der Stadt. Inzwischen werden die Informationen auf vielfalt-bewegt-frankfurt.de und in der AmkA.Info vorgehalten.

Das Buch zum AmkA
„Deutschland ist ein Einwanderungsland, und auch dadurch multikulturell. Wir feiern das nicht, wir stellen es nur fest. Wo es multikulturell zugeht, geht es auch unübersichtlich zu. Multikulturelle Gesellschaft: Das ist, so gesehen, nur ein anderes Wort für die Vielfalt und Uneinheitlichkeit aller modernen Gesellschaften, die offene Gesellschaften sein wollen. Diese Tendenz ist nicht umkehrbar. Und sie hat zwei Seiten: eine vorteilhafte und eine, die Angst macht. Von beiden muß gesprochen werden.“ (Seite 11)

Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV)
Das AmkA hat 15 Mitarbeitende. Von Januar bis August 1992 übernimmt es außerdem die kommissarische Leitung der Geschäftsstelle der neu eingerichteten Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV). Die Geschäftsstelle der KAV bleibt bis heute dem AmkA organisatorisch verbunden.

Studie zu Aussiedlerfamilien
Auch eine Form von Einwanderung: Das AmkA publiziert eine Studie zu Aussiedlerfamilien in Deutschland: „Ferne Deutsche“

Das „Frankfurter Modell“
Ein eigenes Amt für multikulturelle Angelegenheiten: Das sogenannte „Frankfurter Modell“ findet überregional Beachtung. Internationale Anfragen, Besuche und Forschungsprojekte begleiten das AmkA bis heute.

„Stop the violence“
Das Projekt „Stop the violence“ führt das AmkA gemeinsam mit dem Türkischen Volkshaus, der US-Militärgemeinde und dem Jugendamt durch.

Studien zu Jugendarbeit und älteren Migrant:innen
Das AmkA gibt Studien sowohl zu multikultureller Jugendarbeit als auch zu älteren Migrant:innen heraus. In der Folge gründet sich unter anderem der Frankfurter Arbeitskreis „Ältere Migrant:innen/HIWA“.
Brandanschläge in Mölln auf zwei von türkischen Familien bewohnte Häuser. An der Trauerfeier nehmen 20.000 Menschen teil.
1992 Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen gegen vietnamesische Vertragsarbeitende

Nach wie vor auch Skepsis
Weiterhin werden Anträge auf die Auflösung des AmkA gestellt. In den ersten Jahren erfährt das AmkA viel Skepsis und auch Widerspruch.
Sogenannter „Asylkompromiss“: Einführung der Drittstaatenregelung

Kalender „Feste der Völker“
Erste Ausgabe des Multikulturellen Kalenders „Feste der Völker“ erscheint. Die jährliche Publikation des AmkA entwickelt sich zum umfassendsten multikulturellen Kalender im deutschsprachigen Raum. Seit 2018 werden Frankfurter:innen eingeladen, ihre Ideen zur Gestaltung einzubringen.

Herausforderungen zugewanderter Kinder
Die AmkA-Studie „Junge Marokkaner zwischen Schule, Betrieb und Konstabler Wache“ thematisiert die Herausforderungen, mit denen Kinder von Zugewanderten umgehen müssen.
Einführung von Ausländerbeiräten in der Hessischen Gemeindeordnung

Studie zur Lebensrealität junger Marokkanerinnen
Zwei Jahre später widmet sich die Studie „Zwischen Tradition und Selbständigkeit – Junge marokkanische Frauen in Frankfurt am Main“ der Lebensrealität junger Marokkanerinnen.

Buch gegen den Zeitgeist
Ein Buch gegen den Zeitgeist, herausgegeben vom AmkA. Im Vorwort heißt es: „Der Titel […] fordert die Verantwortlichen der städtischen Politik zu einer liberalen, wohlwollenden Haltung gegenüber einwanderungswilligen Fremden auf.“ (S. 8)

Ein neuer Arbeitsbereich
Der Arbeitsbereich Interkulturelle Öffnung an Schulen kommt dazu.
Kommunalwahl: Zweite „Rot-Grüne“ Koalition
Mordanschlag in Solingen auf ein Zweifamilienhaus. In Frankfurt wird 1998 der Hülya-Platz nach einem Opfer des Anschlags benannt.

Sofortmaßnahme nach Brandanschlägen
Einrichtung einer Antidiskriminierungsstelle im AmkA als Sofortmaßnahme nach den Brandanschlägen von Mölln, Solingen und Hattingen. Vertrauliche Ansprache, vorurteilsfreie Beratung und Hilfestellungen sind wichtige Arbeitsmittel des AmkA.
Vertrag von Maastricht. Die Unionsbürgerschaft gibt EU-Bürger:innen das kommunale Wahlrecht in Frankfurt.
Erste direkte Oberbürgermeisterwahl: Petra Roth (bis 2012, CDU)

Neue Infobroschüre
Aus der engen Zusammenarbeit mit den Communitys entsteht eine umfassende Publikation mit vielen Tipps und Adressen.

Konflikte und Mediation
Das AmkA sondiert einen neuen Arbeitsbereich Konfliktvermittlung und Mediation.

Ausbildungsorientierte Elternarbeit
Beginn des Projekts Ausbildungsorientierte Elternarbeit (AOE). Bis heute initiiert das AmkA Beratungen und Netzwerke in interkultureller Elternarbeit an Frankfurter Schulen und Kindertagesstätten.

Kita- und Schulprojekt Schaworalle
Einrichtung des Kita- und Schulprojekts Schaworalle für minderjährige Roma zwischen 2 und 16 Jahren als Förderprojekt des AmkA. Das Angebot soll ihnen den Zugang zu Bildung erleichtern. Die Schaworalle wird bis heute durch das AmkA institutionell gefördert.

Erstmals hauptamtlich
Jutta Ebeling (Die Grünen), Dezernentin für Schule, Bildung und multikulturelle Angelegenheiten von 1997 bis 2000. Erstmals übernimmt ein hauptamtliches Magistratsmitglied die politische Verantwortung für das AmkA.
Kommunalwahl: „Kommunalpolitische Plattform“ zwischen CDU und SPD (bis 1998)

Elternprogramm HIPPY
Pilotphase des Programms HIPPY. Eltern werden als Bildungspartner:innen in wöchentlichen Besuchen darin unterstützt, ihre Kinder auf die Einschulung vorzubereiten.
Dubliner Übereinkommen im Asylverfahren
Beitritt der Stadt Frankfurt zum Netzwerk „Städte der Zuflucht“

„Mama lernt Deutsch“
Start von „Mama lernt Deutsch“: Bis heute erhalten Frauen mit Kindern in den Kursen einen Einstieg in die deutsche Sprache, während ihre Kinder betreut werden.

Zusammenarbeit mit der Polizei
EU-Projekt „Polizei in einer multikulturellen Gesellschaft – NGOs and Police against Prejudice (NAPAP) von 1998-2000“. Danach wird es unter dem Titel „Polizei und Migranten im Dialog“ fortgesetzt. Unter anderem werden Trainingshandbücher gegen Rassismus und Vorurteile entwickelt.


Koordinierungsstelle „Migration und Gesundheit“
Einrichtung einer Koordinierungsstelle „Migration und Gesundheit“ im Stadtgesundheitsamt. Zugleich entsteht eine Arbeitsgruppe „Migration und Gesundheit“ und ein Arbeitskreis unter gemeinsamer Federführung des AmkA und des Amts für Gesundheit.

„Multikulturelle Bühne“ auf dem Museumsuferfest
Erstmals organisiert das AmkA die „Multikulturelle Bühne“ auf dem Museumsuferfest. Frankfurter Künstler:innen unterschiedlicher Herkunft treten auf. 2004 wird sie in „Frankfurter Bühne“ umbenannt.

Vermittelnd im Stadtteil
Das EU-Projekt „Stadtteilvermittlung“ wird zu einem Arbeitsbereich im AmkA.
Im hessischen Landtagswahlkampf kommt es zu einer Kampagne gegen die doppelte Staatsbürgerschaft in Deutschland.
Frankfurt hat 635.000 Einwohner_innen
Amsterdamer Vertrag: Vergemeinschaftung der Asyl-, Flüchtlings- und Migrationspolitik

„Feste der Welt – Welt der Feste“
Die Publikation „Feste der Welt – Welt der Feste“ ergänzt den jährlichen Kalender als pädagogische Handreichung. (2. erweiterte Auflage von 2012)

Im zehnten Jahr
Die Mitarbeitenden des AmkA 1999. Immer noch ein kleines Team.

Einbürgerungskampagne „Wir Kinder werden Deutsche“
2000 startet die Einbürgerungskampagne „Wir Kinder werden Deutsche“ gemeinsam mit dem Standesamt.
Staatsangehörigkeits-rechtsreform und neues Einbürgerungsrecht

Dezernat wird wieder ehrenamtlich und umbenannt
Dr. Albrecht Magen (CDU), Dezernent für Integration von 2000 bis †2006. Das Dezernat wird wieder ehrenamtlich und umbenannt.

Integration an Schulen
Das Projekt „mitSprache“ beschäftigt sich mit der sprachlichen und soziokulturellen Integration von zugewanderten Schüler_innen und deren Eltern an Frankfurter Schulen.
Greencard-Initiative der Bundesregierung

Wahlaufruf in sechs Sprachen
Wahlaufruf zur Beteiligung an den Kommunalwahlen 2001 in sechs Sprachen in Zusammenarbeit des AmkA und des Europabüros der Stadt Frankfurt am Main.
„PISA-Schock“ nach der ersten PISA-Studie

Pilotprojekt mit Frankfurter Bildungsinstitutionen
Pilotprojekt Sprach- und Orientierungskurse (2000 - 2005) in Kooperation mit Frankfurter Bildungsinstitutionen. Sie sind Modell für die 2006 eingeführten bundesweiten Integrationskurse. Seit 2009 bietet das AmkA ein Portal zu den Integrationskursen in Frankfurt am Main im Internet an: Deutsch lernen | AMKA
Möglichkeit einer eingetragenen Lebenspartnerschaft für homosexuelle Paare

50 Jahre Anwerbeabkommen
Das AmkA erinnert an die Leistungen und Lebensrealitäten der sogenannten „Gastarbeiter:innen“. 2009 organisiert das AmkA einen Festakt in der Paulskirche anlässlich des 50. Jahrestags der Anwerbeabkommen.
Kommunalwahl mit neuem Wahlrecht: „Römerbündnis“ von CDU, Grüne, SPD und FDP

Plakatkampagne mit dem hr
Frankfurt mit anderen Augen gesehen: Eine erfolgreiche Plakatkampagne mit dem hr.
Bericht der „Unabhängigen Kommission Zuwanderung“ (sog. Süssmuth-Kommission)

Helga Nagel, Amtsleiterin von 2001 bis 2013.

Ratgeber zur psychosozialen Versorgung
Auf verschiedene Studien des AmkA zu interkulturellen Fragen psychosozialer Versorgung folgt 2002 erstmals ein Ratgeber.

Projekt zu Migration und Arbeit
EQUAL-Projekt „M.A.R.E. Migration und Arbeit Rhein-Main“. Das AmkA arbeitet im Teilprojekt „Interkulturelle Kompetenz“ mit 14 Institutionen im Raum Rhein-Main, Offenbach, Frankfurt und den Landkreisen Offenbach und Main-Taunus (2002–2005).

Interkulturelle Hilfestellung in Rentenfragen
Initiierung und Begleitung des Projekts „Interkulturelle Hilfestellung in Rentenfragen“. Dies führt 2008 zu Sondersprechstunden des Versicherungsamtes der Stadt Frankfurt am Main in verschiedenen Herkunftssprachen, die durch ehrenamtliche Rentenhelfer:innen angeboten werden.
Beginn Verhandlungen des sog. Zuwanderungsgesetzes

Verleihung des Integrationspreises
Erstmalige Verleihung des Integrationspreises der Stadt Frankfurt am Main, der in der Folge jährlich vergeben wird.

Arbeitskreis Frauen gegen häusliche Gewalt
Das AmkA wird Mitglied des Arbeitskreises Frauen des Präventionsrates gegen häusliche Gewalt. Es folgt eine Kampagne zum Gewaltschutzgesetz.
Urteil des Bundesverfassungsgerichts im sog. „Kopftuchstreit“

Parade der Kulturen
Die erste „Parade der Kulturen“ (seit 2021: „Vielfalt am Main“) findet statt. Sie ist ein Projekt des Frankfurter Jugendrings. Das AmkA ist von Anfang an dabei.

Städtische Antidiskriminierungsrichtlinie
Beschluss einer Antidiskriminierungsrichtlinie für Ämter und Betriebe der Stadtverwaltung Frankfurt und die Arbeit des AmkA.

Publikation "Religionen der Welt"
Aufbau der Koordinierungsarbeit im AmkA für kulturelle und religiöse Zentren. Die Publikation „Religionen der Welt“ wird ein Meilenstein: Sie stellt über 150 Zuwanderergemeinden vor. 2003 erfolgte eine erweiterte und aktualisierte Neuauflage.

St. Markus Koptisch orthodoxe Kirche Frankfurt, 2003

Ausstellung „Von Fremden zu Frankfurtern“
Eröffnung der Dauerausstellung „Von Fremden zu Frankfurtern“ im Historischen Museum der Stadt Frankfurt am Main mit Beteiligung des AmkA. Der „Treffpunkt der Kulturen“ mit Bühne und Platz für mindestens 90 Personen ermöglicht temporäre Ausstellungen, die in Zusammenarbeit mit Vereinen und Gruppen entwickelt werden.
EU-Erweiterung: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta, Republik Zypern
Einführung des „Migrationshintergrunds“ im Mikrozensus
Einweihung des Denkmals für die ermordeten Jüdinnen und Juden Europas in Berlin

Europaweit vernetzt
Frankfurt am Main tritt dem „Europäischen Städtenetzwerk CLIP – Cities for Local Integration Policies“ bei. Daneben ist das AmkA noch in weiteren europäischen Netzwerken engagiert, z. B. in TIES (The Integration of The European Second Generation). In beiden Netzwerken entstehen Fachpublikationen zu Themen lokaler Integration.
Kommunalwahl: Erste „Schwarz-Grüne“ Koalition

Frankfurter Interkulturelle Woche
Seit 2006 beteiligen sich Vereine, Organisationen und kirchliche Einrichtungen wieder an der bundesweiten ökumenischen Initiative „Interkulturelle Wochen“ mit eigenem Frankfurter Programm.
Allgemeines Gleichbehandlungs-gesetz (AGG)

Menschenrechte in der Stadt
Die Stadt Frankfurt am Main unterzeichnet die „Europäische Charta für den Schutz der Menschenrechte in der Stadt“.
Erste Islam-Konferenz der Bundesregierung

Inforeihe für Engagierte
„Alltagsnahe Sozialberatung für Migrant:innen“: Das AmkA organisiert in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung und der Caritas eine Fortbildungsreihe für ehrenamtliche und hauptamtliche Multiplikator:innen. Seit 2019 läuft die Reihe unter dem Titel „Gut zu wissen! Inforeihe für Engagierte“.
Erster Integrationsgipfel im Berliner Kanzleramt

Samstagsschulen
Muttersprachen sind kostenlose Bildung: Fast zwei Drittel der Frankfurter Kinder wachsen zweisprachig auf. Viele Vereine unterrichten sie in ihren Herkunftssprachen als sogenannte Samstagsschulen, die vom AmkA gefördert werden.

Charta der Vielfalt
Die Stadt Frankfurt am Main unterzeichnet die „Charta der Vielfalt“. Durch die Unterzeichnung verpflichten sich Unternehmen und Behörden ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen und Ausgrenzung ist.
„Hausener Moscheestreit“
Reform des Zuwanderungsgesetzes (Einschränkung des Ehegattennachzugs)

Dezernat erhält eigenes Sekretariat
Jean-Claude Diallo (Die Grünen), Dezernent für Integration von 2007 bis †2008. Das Dezernat wird weiterhin ehrenamtlich geführt, erhält aber erstmals ein eigenes Sekretariat.
Nationaler Integrationsplan
EU-Erweiterung: Rumänien und Bulgarien

Motivationskampagne für Jugendliche
Jugendliche mit Migrationshintergrund stehen oft vor besonderen Hürden: Bei der Motivationskampagne gemeinsam mit dem Präventionsrat beteiligen sich unter anderem Kaya Yanar und Ioannis Amanatidis.
Bundesweite Einführung von Einbürgerungstests

Beratung für Menschen mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus
Viele Menschen leben inoffiziell in unserer Stadt. Das AmkA informiert in einem Trägernetzwerk über anonyme Hilfestellung und Beratung für Menschen mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus.

Zusammenleben in der Großstadt
Das AmkA legt die bundesweit erste Langzeituntersuchung einer deutschen Großstadt vor. Untersucht werden auch das Zusammenleben und interpersonale Beziehungen.

Erweiterung des ehrenamtlichen Dezernat
Dr. Nargess Eskandari-Grünberg (Die Grünen), Dezernentin für Integration von 2008 bis 2016. Das ehrenamtliche Dezernat wird erweitert um ein Büro mit drei Mitarbeitenden.

Immer mehr Mitarbeitende
Gruppenbild anlässlich des 20-jährigen Jubiläums. Das AmkA hat jetzt rund zwei Dutzend Mitarbeitende.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus und Antisemitismus werden auch vom AmkA gefördert.

Studien zu „Religion und Migration“
Während das Thema „Religion und Migration“ oft auf „den Islam“ oder „Fundamentalismus“ reduziert wird, wählen verschiedene Studien und Tagungen des AmkA einen umfassenden Ansatz.

Erste „Iman-Fortbildung“
An einer ersten „Imam-Fortbildung“ nehmen 20 Männern und sechs Frauen aus 20 Moscheegemeinden teil. Das Programm bietet das AmkA in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und einer interreligiösen Projektgruppe an.

Fragen von Gender und Rollen
Das AmkA befasst sich auch mit Fragen von Gender und Rollen im Kontext von Migration und Diversität.

Integrations- und Diversitätskonzept
Das Frankfurter Stadtparlament stimmt am 30. September 2010 mit nur wenigen Gegenstimmen in namentlicher Abstimmung für das Integrations- und Diversitätskonzept. Der Entwurf wurde 2009–2010 in einem umfangreichen Partizipationsverfahren öffentlich diskutiert.

Gesamtbevölkerung im Blick
In 55 Zielen und 60 Handlungslinien nimmt das Konzept die Vielfalt der Gesamtbevölkerung in den Blick und formuliert für das AmkA eine koordinierende Querschnittsaufgabe.

Ausstellung zu weiblicher Genitalverstümmlung
Wanderausstellung zu weiblicher Genitalverstümmelung im Februar 2011 in der Zentralbibliothek, organisiert von Maisha e.V. und Terre des Femmes e.V. mit finanzieller Unterstützung des AmkA.

„Integration durch Qualifizierung“
Adäquate Zugänge zum Arbeitsmarkt bleiben für viele Migrant:innen ein Problem, z.B. wegen fehlender Anerkennung ihres Berufsabschlusses. Das AmkA beteiligt sich am Netzwerk „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und übernimmt für ein Jahr die hessenweite Koordination.
Kommunalwahl: Zweite „Schwarz-Grüne“ Koalition
Rechtsextremistischer Anschlag in Norwegen auf ein Jugendferienlager

Neue Zielgruppen
Interkulturelle Öffnung, Ansprache neuer Zielgruppen – diesen Themen widmet sich das AmkA immer wieder auch in Zusammenarbeit mit Frankfurter Kulturinstitutionen, in einzelnen Projekten und gemeinsamen Workshops.
Attentat am Frankfurter Flughafen

Überblick zur interkulturellen Öffnung
Mit dem Integrations- und Diversitätskonzept von 2010 verändert sich auch die Frankfurter Integrationsberichterstattung: Das AmkA gibt einen Gesamtüberblick über die interkulturelle Öffnung aller städtischen Ämter und Betriebe.

Kampagne mit Standesamt
Beginn einer neuen Kampagne „Frankfurt bürgert ein. Warum soll ich Deutsch werden?“ gemeinsam mit dem Standesamt.
Gesetz zur Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen

Handreichung zum Kulturbegriff
Begriffe wie „multikulturell“ werden oft missverstanden, weil der Kulturbegriff unklar oder falsch verwendet wird. Eine Handreichung des AmkA schafft Abhilfe und wird mehrfach nachgedruckt. Nicht „kulturalisieren“ ist ein Motto des Frankfurter Integrations- und Diversitätskonzepts.


vielfalt-bewegt-frankfurt.de
Aus der Onlinebeteiligung für das Integrations- und Diversitätskonzept entwickelt das AmkA das zentrale Internetportal vielfalt-bewegt-frankfurt.de mit Veranstaltungen, News und Infos aus den vielen Communitys unserer Stadt.
Oberbürgermeisterwahl: Peter Feldmann (SPD)

Dr. Armin von Ungern-Sternberg, Amtsleiter seit 2013.
Beginn des islamischen Religionsunterrichts an 27 hessischen Grundschulen
Vereinte Nationen rügen Deutschland wegen fehlender Ermittlungen gegen Thilo Sarrazin
Frankfurt hat über 700.000 Einwohner:innen

10-Punkte-Plan
Auf der Basis des Integrations- und Diversitätskonzepts stellen Oberbürgermeister Peter Feldmann und Integrationsdezernentin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg einen 10-Punkte-Plan für gemeinsames Handeln vor.
EU-Osterweiterung: Kroatien

Aus "Zuwanderung" wird "Einwanderung"
Städte sind multikulturelle Orte – immer schon. Das AmkA publiziert eine umfassende Migrationsgeschichte Frankfurts. Gegenüber einer ersten Publikation aus dem Jahr 1993 ist aus „Zuwanderung“ endgültig „Einwanderung“ geworden – 20 Jahre zuvor war das noch nicht denkbar.

Beratung beim Bau von Moscheen
Nach wiederholten Debatten um mögliche Moscheebauten vereinbart das AmkA mit anderen Ämtern neue Abläufe in der Bauberatung und -begleitung.
Erstes „Integrationsministerium“ in Hessen (Hessisches Ministerium der Justiz, für Integration und Europa)

Elternbeteiligung in der Schule
Das AmkA setzt seine Arbeit im Bildungsbereich fort mit den Programmen „Elternbeteiligung in der Schule“ (2014 – 2019) und „NUR MIT IHNEN: Diversität und Schule“ (ab 2019), beide in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt für die Stadt Frankfurt am Main.

Ehrenamtliche Sprachmittler:innen
Ausgelöst durch die sprunghafte Zunahme von Geflüchteten beginnt das AmkA mit dem Aufbau eines Pools von ehrenamtlichen Sprachmittler:innen. Sie begleiten bei Behördengängen, beim Arztbesuch oder im Elterngespräch. Die vom AmkA eingesetzten Sprachmittler:innen weisen sich mit Lichtbildausweis aus.

Kontakte zu Migrantenvereinen
Das AmkA kennt über 300 Migrantenvereine in der Stadt. Die wöchentliche Beratung und Workshops sind ein fester Bestandteil seiner Arbeit. Auf Jahrestagungen werden Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft.


Persönlicher Kontakt mit Ratsuchenden
Das AmkA widmet sich verstärkt dem direkten Kontakt mit Ratsuchenden: Die Vermittlungsstelle für Interkulturelle Angelegenheiten (VIA) soll zur Willkommenskultur beitragen und die Kommunikation verbessern.

Stadtteilarbeit
In verschiedenen Projekten vertieft das AmkA seine Stadtteilarbeit. Zu den Stadtteilen Fechenheim und Preungesheim werden Themen- und Netzwerkanalysen erarbeitet.

Presseartikel anlässlich des 25-jährigen Jubiläums. FAZ, 17.09.2015

Presseartikel anlässlich des 25-jährigen Jubiläums. Frankfurter Rundschau, 13.09.2015

LSBTIQ* im AmkA
Noch ein Thema kommt ins AmkA: Mit einer eigenen LSBTIQ*-Koordinierungsstelle widmet sich das AmkA weiteren Zielgruppen und neuen Aspekten von Diversität, um die gesellschaftliche Akzeptanz von Lesben, Schwulen und Transgender weiter voranzubringen und Diskriminierungen abzubauen.

Studie gegen Klischees
Gegen Klischees von „Obst- und Gemüsehändlern“ setzt das AmkA eine Studie von Professor Dr. Alexander Ebner, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt.


Migrationsberatungsstellen auf einen Blick
Frankfurt wächst und wird diverser. Das Thema Neuzuwanderung wird dringender. Das AmkA informiert in einem Netzwerk von Frankfurter Migrationsberatungsstellen und in einem gemeinsamen Projekt mit der Stadt Offenbach


Neue Koordinationsstelle
Eine neue Koordinierungsstelle im AmkA befasst sich mit Antiradikalisierung und Demokratieförderung. Das AmkA leistet Grundlagenarbeit, koordiniert ein Ämternetzwerk, organisiert Workshops und beteiligt sich an Projekten wie der „Partnerschaft für Demokratie“.
31.08.: „Wir schaffen das“ bei der Bundespressekonferenz
05.09.: Ankunft der ersten Geflüchteten aus Syrien am Frankfurter Hauptbahnhof
Konfrontationen bei „Blockupy Frankfurt“ im Zuge der Eröffnung der EZB


Multireligiöse Feier in der Paulskirche
25 Jahre nach dem Tag der deutschen Vielfalt auf der Konstablerwache organisiert das AmkA zu den zentralen Bundesfeiern in Frankfurt am Main unter anderem eine multireligiöse Feier in der Paulskirche mit den Frankfurter Religionsgemeinschaften und dem Rat der Religionen.


Führungen im Museum
Das AmkA beginnt mit fünf Frankfurter Museen ein neues Projekt zu Spracherwerb und Mehrsprachigkeit im Kulturbereich. Bei Führungen in verschiedenen Sprachen begleiten Multiplikator:innen Menschen, die verschiedene Herkunftssprachen sprechen oder sie als Fremdsprache lernen.
Kommunalwahl: Dreier-Koalition: CDU, SPD, Grüne

Monitoring erweitert
Das Frankfurter Integrations- und Diversitätsmonitoring erscheint in einer ersten Fortschreibung: Insgesamt 50 Indikatoren in 7 Themenfeldern beschreiben Partizipation und Lebenslagen der Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund.

Mehrsprachigkeit und Deutschförderung
In mehreren Publikationen für die Praxis gibt das AmkA Tipps für alltagsintegrierte Deutschförderung in einem mehrsprachigen Kontext, für Kindertagesstätten und Schulen – und auch für den Besuch in Frankfurter Museen zum Beispiel mit einer Handreichung zu Exponaten des Wissenschaftsmuseums Experiminta.
Integrationsgesetz: Regelungen zur Arbeitsmarktmigration insbesondere für Asylsuchende mit guter Bleibeperspektive

Tag der Religionen
Der Rat der Religionen zu Gast im Römer. Seit 2016 berät und unterstützt das AmkA bei einer zentralen Veranstaltung der Frankfurter Religionsgemeinschaften.
Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz

Das Amt wächst weiter
Das AmkA ist inzwischen auf 30 Mitarbeitende gewachsen.

Integrationsdezernat wieder hauptamtlich
Sylvia Weber (SPD), von 2016 bis 2021 Dezernentin für Integration und Bildung. Das Integrationsdezernat wird wieder hauptamtlich und um die Zuständigkeit für Bildung erweitert.

Broschüren zu Gesundheit und Prävention
Auf der Grundlage seiner langjährigen Netzwerkarbeit im Bereich psychosozialer Arbeit, Gender und Gesundheit beginnt das AmkA eine neue Reihe, die Initiativen und Kontakte vorstellt. Es folgen Publikationen zu Notlagen und Gewalt (2018) sowie zu Suizidprävention (2019).

Inklusive Kommunikation
Von August 2017 bis Mai 2018 erinnert ein Wanderdenkmal an die NS-Euthanasie-Verbrechen. Die dazugehörige Publikation vom AmkA ist in einfacher Sprache verfasst worden. Das AmkA beteiligt sich auch am Begleitprogramm. Auch Inklusion ist für das AmkA immer wieder ein wichtiges Thema.
„Ehe für alle“

Neue Vermittlungsstelle AmkA.Info
Die neue Vermittlungsstelle AmkA.Info informiert und orientiert bei Fragen in allen Lebenslagen. Sie unterstützt Menschen, die Hilfe beim Ankommen in Frankfurt benötigen oder die Kontakte zu Communitys, Vereinen und Behörden suchen.
Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum „Dritten Geschlecht“

Städtischer Iftar in der Orangerie
Zunehmend würdigt die Stadt Frankfurt am Main den Fastenmonat Ramadan, zum Beispiel mit einem städtischen Iftar in der Orangerie im Günthersburgpark.
Frankfurt hat über 753.000 Einwohner_innen

Interkulturelle Öffnung der Stadtverwaltung
Die interkulturelle Öffnung der Stadtverwaltung macht einen Sprung. Interkulturelle Kompetenz wird zu einem Beurteilungsmerkmal. Gemeinsam mit dem Personal- und Organisationsamt beginnt das AmkA eine Materialien- und Fortbildungsreihe.

Neue Aufgaben für das AmkA
Das AmkA als zentrale Anlaufstelle und in seinen Brückenfunktionen stärken – diese Ziele setzt der Koalitionsvertrag von 2016. Im hauptamtlichen Dezernat für Integration und Bildung ergeben sich für das AmkA neue Schnittstellen.
Urteil im NSU-Prozess

Das AmkA zieht um
Das Amka ist auf über 50 Mitarbeiter:innen gewachsen und muss umziehen. Am neuen Standort in der Mainzer Landstraße 293 entsteht ein neues interkulturelles Kompetenzzentrum in der Trägerschaft des AmkA. Der neue Arbeitsbereich Kulturelle Bildung wird im Frühjahr 2019 eingerichtet.
Rechtsextreme Übergriffe in Chemnitz

Frühlingsempfang im Kaisersaal
Die von rechtsradikalen bedrohte Anwältin Başay-Yildiz spricht 2019 auf dem Frühlingsempfang. Seit 2009 organisiert das AmkA zum Nouruz-Fest und Antirassismustag am 21. März einen Frühlingsempfang für Partner:innen der Integration. Der 21. März ist gleichzeitig der Welt-Down-Syndrom-Tag.

Willkommen im stadtRAUMfrankfurt!
Das neue Haus hat einen Namen: stadtRAUMfrankfurt. Ideen und Vorschläge konnten in einer Mitmachaktion „Haus sucht Namen“ eingereicht werden.

Start mit 25 Veranstaltungen
Es geht los: Das erste Programmheft für das Quartal 04/2019 erscheint mit über 25 Veranstaltungen im stadtRAUMfrankfurt.

Frankfurter Verfassungstag
Seit 2017 begeht das AmkA den Jahrestag des Grundgesetzes mit einem öffentlichen Frankfurter Verfassungstag. Anlässlich des Jubiläums 70 Jahre Grundgesetz findet der Frankfurter Verfassungstag in der Paulskirche statt. Die Themen Kunst-, Meinungs- und Religionsfreiheit stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Rechtsextremistischer Mord an Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke

Festakt zum Jubiläum
Das 30-jährige Jubiläum des AmkA wird mit einem Festakt in der Paulskirche begangen.
Fachkräfte- einwanderungsgesetz
Gesetz über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung

30 Jahre AmkA
Das Motto bleibt: "Wir sind für alle da" ... auch in den nächsten Jahrzehnten!

© Alexander Englert
Austellung „Mare Manuscha“
“Mare Manuscha“ heißt die erste Ausstellung im stadtRAUMfrankfurt. Sie zeigt Portraits von künstlerisch erfolgreichen Sinti und Roma. Weitere Ausstellungen folgen, zu unterschiedlichen Themen. Das AmkA bietet dafür kostenlose Flächen.
Zweites Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht

40 Jahre multikulturelle Gesellschaft
Erster Live-Mitschnitt: Anlässlich 40 Jahre Multikulturelle Gesellschaft organisiert das AmkA im stadtRAUMfrankfurt die Gesprächsrunde „Antiziganismus heute“. Die Gäste gehören teils selbst der Minderheit der Sinti und Roma an.

“Frankfurter Erklärung der Vielen“
Mit der „Frankfurter Erklärung der Vielen“ wenden sich Frankfurter Kultureinrichtungen gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus und wollen die Vielfalt der Gesellschaft in ihrer Arbeit spiegeln. Das AmkA beteiligt sich an der Formulierung der Erklärung und gehört zu den Erstunterzeichnenden.

© Rolf Oeser
Tod von Helga Nagel
Helga Nagel, AmkA-Leiterin von 2002 bis 2012, verstirbt im Alter von 73 Jahren. Mit ihr verbunden bleiben Themen wie Bildung und Sprache, religiöse Offenheit und Demokratie, internationale Zusammenarbeit und Teilhabe.
19. Februar: Rechtsextremes Attentat in Hanau
März: Erster Corona-Lockdown

AmkA informiert zu Corona-Maßnahmen
Während der Corona-Pandemie informiert das AmkA mehrsprachig, niedrigschwellig und aktuell über Maßnahmen und Auflagen. Wenn möglich, finden Veranstaltungen weiterhin statt – ohne Publikum, dafür zugänglich für alle im Livestream.
Black Lives Matter: Demonstrationen in Deutschland
Frankfurt beschließt den Aktionsplan Antirassismus

Digitale Ausstellungen
Das AmkA baut Ausstellungen im virtuellen Veranstaltungsfoyer nach. Zu sehen ist unter anderem „Außergewöhnlich! Kinder und Familien mit Trisomie 21“. Die Foto-Ausstellung begleitet den Welt-Down-Syndrom-Tag.

© Rolf Oeser
Kontroverse Themen
Themen des AmkA bleiben kontrovers, zum Beispiel mit einer Studie zur Lebenslage wohnungsloser EU-Bürger:innen in Frankfurt. Eine Gesprächsrunde im stadtRAUMfrankfurt greift die Diskussion auf.

© Katarina Dubno
Neuer Dezernatsname
Mit der neuen Dezernentin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg verändert sich erneut der Dezernatszuschnitt und auch der Name. Nun heißt es: Dezernat für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

© Mara Monetti
„Beratung vor Ort“ geht an den Start
Kompakt und an einem Ort: Mit dem „Familiendienstag“ geht die „Beratung vor Ort“ an den Start. Weitere Angebote folgen, etwa zu „Arbeit und Beruf“ und für Menschen mit Behinderung. Das AmkA kooperiert dafür mit Expert:innen aus vielen Bereichen.

© Katarina Ivanisevic
AdiNet Rhein-Main
Das AmkA übernimmt das Antidiskriminierungsnetzwerk „AdiNet Rhein-Main“ im Auftrag des Hessischen Sozialministeriums. Ziel des Netzwerks: Hilfe gegen Diskriminierung soll nicht vom Wohnort abhängen.

Projektstelle Demokratieförderung
Das AmkA beteiligt sich am Landesprogramm „Hessen aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“. In der Folge wird im Amt die Projektstelle für Demokratieförderung eingerichtet. Sie ergänzt die Fachstelle Extremismusprävention.

Interkulturelle Woche noch vielfältiger
Ab 2021 organisiert jedes Jahr ein anderer Verein die Frankfurter Interkulturelle Woche und bestimmt den Themenschwerpunkt. Den Anfang macht der „Literaturclub der Frauen aus aller Welt“. Er erhält dafür vom AmkA eine Förderung von 10.000 Euro.
Dritte Verbreitungswelle von Corona und allmähliches Pandemieende
Russischer Angriff auf die Ukraine

© Katarina Ivanisevic
Anlaufstelle für Geflüchtete
Das Erdgeschoss im stadtRAUMfrankfurt wird zur ämterübergreifenden Anlaufstelle für Geflüchtete aus der Ukraine. Bürgeramt, Jugend- und Sozialamt, Ausländerbehörde, AmkA und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ermöglichen ein schnelles Ankommen in Frankfurt.

Sprachenvielfalt im Blick
Sprache und Mehrsprachigkeit bleiben im AmkA weiterhin wichtige Themen. Bei der Gesprächsrunde „Unser Frankfurt, unsere Sprachen: von Afrika lernen“ geht der Blick zum Kontinent mit der größten Sprachenvielfalt. Er soll als Inspiration dienen, um die Situation in Deutschland neu und kritisch zu betrachten.

Antidiskriminierung aufgewertet
Im Dezernat II wird die neue Stabstelle Antidiskriminierung mit insgesamt drei Stellen eingerichtet. Die Ombudsstelle Antidiskriminierung im AmkA wird um zwei weitere Stellen erweitert.
Eintracht Frankfurt gewinnt die Europa League

© Katarina Ivanisevic
Laufgruppe beim CSD
Städtische Mitarbeitende laufen erstmals als Gruppe beim Christopher Street Day (CSD) mit. Das AmkA ist an der Organisation beteiligt. Bereits in den Jahren zuvor war die Stadt Frankfurt beim CSD mit einem Infostand vertreten.

© Salar Baygan
Kooperation mit der Alten Oper
Der Bereich „Kulturelle Bildung“ wird vom AmkA und der Alten Oper um ein gemeinsames Volontariat erweitert. Entstanden sind die Gesprächs- und Konzertreihe „Musiken der Welt“ sowie das Community-Konzert „Bühne der Vielfalt“ mit lokalen Künstler:innen.
Chancen-Aufenthaltsrecht tritt in Kraft

© Katarina Ivanisevic
Tod von Rosi Wolf Almanasreh
Rosi Wolf Almanasreh, die erste Leiterin des AmkA (1989–2000), verstirbt im Alter von 81 Jahren. Mit Pioniergeist und Idealismus sorgte sie dafür, das AmkA und seine Themen stadtweit und darüber hinaus bekannt zu machen.

© Katarina Ivanisevic
Vor Ort im Gespräch
Das Amka ist immer wieder in den Stadtteilen unterwegs. Vor Ort informieren die Mitarbeitenden über AmkA-Angebote und kommen mit den Menschen ins Gespräch.
Hessisches Integrations- und Teilhabegesetz

Wegweiser zum Leben in Frankfurt
Das AmkA stärkt seine Online-Information: Menschen, die neu in der Stadt ankommen, aber auch alle, die schon länger hier sind, bekommen auf www.amka.de/wegweiser grundlegende Informationen zum Leben in Frankfurt: von Anmeldung, Einbürgerung und Wohnen bis zu Hilfe bei Diskriminierung.

© Katarina Ivanisevic
Erster Diversitätstag
Gemeinsam mit dem Personal- und Organisationsamt (POA) richtet das AmkA den ersten städtischen Diversitätstag aus. Er greift Aspekte auf, die beim kompetenten Umgang mit der vielfältigen Stadtbevölkerung unterstützen. Mit dabei sind über 50 Mitarbeitende aus vielen Ämtern und Betrieben.
7. Oktober: Terrorangriff der Hamas auf Israel. Beginn des Gaza-Kriegs

© Katarina Ivanisevic
Erstmals Ramadan-Beleuchtung
Das AmkA organisiert, gemeinsam mit der Tourismus + Congress GmbH und dem Stadtmarketing, die deutschlandweit erste städtische Ramadan-Beleuchtung. Der Magistrat setzt damit einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung um.
Reform des Staats-angehörigkeitsrechts
Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS)

© Bernd Georg
Pavillon der Demokratie
Auftakt für den Pavillon der Demokratie an der Paulskirche. In der Folge tourt der Pavillon durch die Frankfurter Stadtteile. Initiiert wurde er vom Dezernat II, das AmkA beteiligt sich am Programm.

© Mara Monettii
Frankfurt Welcome & Information Center
Das AmkA eröffnet das Frankfurt Welcome & Information Center. Es bietet eine Erstorientierung, Vernetzungsformate und kulturelle Veranstaltungen.
Neues Selbstbestim-mungsgesetz
Donald Trump wird erneut zum Präsidenten der USA gewählt
Messerangriffe verunsichern die Bevölkerung

amka.de in 17 Sprachen
Ein weiterer Schritt zur digitalen Barrierefreiheit: Alle Informationen auf www.amka.de sind in 17 Sprachen und in Leichter Sprache verfügbar.

AmkA bei Instagram
Das AmkA ist jetzt auch bei Instagram und zeigt, was in Frankfurt läuft: Veranstaltungen, Infos, Tipps und Menschen, die sich engagieren.